Philipp Gayko aus Ebmatingen ZH und seine Schwester besuchten ihre Grossmutter – und entdeckten, dass diese sehr hohe Telefonrechnungen hatte. Vor allem stach ihnen die Mahnung eines Inkassobüros ins Auge; es forderte rund 560 Franken für die Dienste einer Preselection-Telefonfirma. Gayko wollte wissen, warum. Weil er bei der Telefonfirma keine Antwort erhielt, fragte er beim Inkassobüro nach. Dieses erklärte ihm lapidar, seine Grossmutter habe ein Abo abgeschlossen.

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Da er so nicht weiterkam, mailte Gayko dem Beobachter: «Wie kann ich meine Grossmutter aus der Abofalle und von den horrenden Forderungen befreien?»

Ein Beratungsgespräch und zusätzlich gesendete Informationen lieferten ihm die Grundlagen für einen Brief an die Preselection-Telefonfirma. Er verlangte einen Vertragsbeweis «innert 10 Arbeitstagen» und eine Auflistung der erbrachten Leistungen, für die die Firma Geld wollte. Zehn Tage später mailte die Telefonfirma zurück: «Wir bestätigen die sofortige Annullierung des Vertrags. Die Rechnungen wurden bereits storniert und aus dem Inkasso zurückgezogen.» Das machte den Enkel wie die Grossmutter froh. «Ich werde den Beobachter jedem weiterempfehlen!», schreibt Gayko dem Beratungszentrum.