Eine gewisse Bank of Texas behauptet in einem Schreiben, der Adressat habe 2,5 Millionen Dollar gewonnen. Es handle sich um eine Ausschüttung der «Americanfunds», einer Stiftung, gegründet von «Ba­rack Obama (Amerikanischen Präsidenten), Eveline Widmer-Schlumpf (Präsident vom Schweizer Bund) und José Manuel Barroso (Präsidenten vom Europäische Commission)».

Ziel der Stiftung sei es, die Beziehung zwischen den USA, der EU und der Schweiz zu fördern sowie «glücklichen Individuen und Betriebsorganisa­tionen zwischen den Ländern finanziell zu stärken». Tatsächliches Ziel scheinen für einmal statt Vorschusszahlungen Führerschein- und Passkopien zu sein, die für Betrügereien verwendet werden können.

Post von Gaddafis Erben

Besonders drollig auch dieser Versuch: «Sehr geehrter Herr, Ich bin Saadi Gaddafi, der dritte Sohn des späten Oberst Muammar Gaddafi…» Der vermeintliche Potentatensohn versucht, Leichtgläubigen Geld aus der Tasche zu ziehen: «Dieses Geld wurde in der Sicherheitsgesellschaft gehalten, während festes Gold und es bei einen anderen Namen niedergelegt wurden, das es sehr schwierig zu jedem, zu wissen bildet, dass die Stammkästen meiner Familie gehört», steht da. Und: «Auf dem Eingang Ihrer Annahme meines Antrages schicke ich Ihnen die notwendigen Informationen, um Ihnen zu ermöglichen, mit den Stammkästen in Verbindung zu treten und zu behaupten.» Selbst wenn man dank exzellentem Sprachverständnis diesen Worten einen Sinn abzuringen vermag, heisst es natürlich: Hände weg!