Nach einer Reise an die Elfenbeinküste fand Hans Keller auf der Rechnung von Salt den gesalzenen Betrag von 30'100 Franken für «Roaming». Keller war für ein Entwicklungshilfeprojekt in Afrika und surfte anfangs auf seinem Schweizer Mobiltelefon. «Ich habe nichts überlegt, das Roaming war natürlich nicht deaktiviert. Aber über 30'000 Franken für Internetnutzung während zweier Tage?», fragte Keller an der Beratungshotline des Beobachters.

Keine detaillierte Aufstellung erhältlich

Eine detaillierte Abrechnung der bezogenen Daten verlangen und nachträglich ein Abonnement mit Auslandsdaten lösen, riet die Juristin.

Über das Kontaktformular von Salt schilderte Keller sein Anliegen. Eine detaillierte Aufstellung konnte Salt nicht liefern: «Knapp zwei GB wurden bezogen, es kann davon ausgegangen werden, dass diese Datenmenge bewusst bezogen wurde.» Doch Salt reduzierte die Roaminggebühren auf rund 1300 Franken – angeblich der Betrag, der mit Ausland-Option angefallen wäre. Hans Keller nahm das Angebot erleichtert an.