Das deutsche «Magazin für Computertechnik», kurz ct, hat 16 aktuelle Versionen der bekanntesten Antivirenprogramme ausführlich getestet. Zufrieden waren die Redakteure mit keinem der Produkte. Diese Programme erhielten immerhin Empfehlungen mit Abstrichen:


G Data AntiVirus 2009
Das Programm erhält von den ct-Testern fast nur gute Noten. Besonders gelobt werden die überdurchschnittliche Virenerkennung und der Einbau von verhaltensorientierten Scanfunktionen. Hingegen schwächelt es bei der Erkennung von Web-Schädlingen. Und vor allem: Es läuft sehr langsam und bremst andere Applikationen aus.

  • Preis: 49 Franken


Symantec Norton AntiVirus 2009

Die neueste Version des Marktführers bei Virenschutzprogrammen wird von der ct-Redaktion gelobt: Positiv vermerkt wird insbesondere die effektive Verhaltensanalyse, die (noch) unbekannte Malware aufgrund ihres Verhaltens auf dem PC erkennen kann. Beim Entdecken von Web-Exploits und mehr noch von Ad- und Spyware schneidet das Programm aber nur mässig ab. Und besonders schnell arbeitet es auch nicht. 

  • Preis: 40 Franken


Avira AntiVir Premium

Der Virenwächter von Avira glänzt mit guten Resultaten bei der Erkennung aller Schädlingskategorien. Beim Aufspüren von Schadcode auf Webseiten ist er sogar unerreicht. Allerdings fehlen dem Programm verhaltensorientierte Techniken. Und die Reaktionszeit, bis neue Viren erkannt werden, ist mit 6 bis 8 Stunden deutlich länger als bei der Konkurrenz. 

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  • Preis: 40 Franken


avast! 4 Home

Die nicht kommerzielle Variante des Antivirenprogramms 4 Professional Edition von avast!. Im Unterschied zu den anderen getesteten Gratisprogrammen sind keine sicherheitsrelevanten Funktionen der Kaufversion deaktiviert. Die ct-Tester bemängeln allerdings die Qualität des Virenscanners und fehlende verhaltensbasierte Techniken. Zudem ist die Benutzeroberfläche des Programms gewöhnungsbedürftig.


Den ganzen Test von ct finden Sie in den Ausgaben Nr. 23/2008 (www.heise.de/...) und Nr. 2/2009 (www.heise.de/...)


Da es bislang keine Viren gibt, die das Mac OS X ohne Zutun des Anwenders infizieren können, ist auch das Angebot an Antiviren übersichtlich. Die bekanntesten und bewährtesten Programme sind:

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Eine kostenlose Alternative ist das freie Software-Projekt ClamXAV: Alle Programme arbeiten sowohl auf PPC- wie Intel-Plattormen und erkennen auch Malware für Windows-Computer. www.clamxav.com

Weitere Informationen zum Thema Mac und Viren, Tipps und Links finden Sie im «Ratgeber: Sicherheit am Mac-Rechner» bei www.teltarif.de/...

Weitere Links und Infos zum Thema


Trend Micro – Leitfaden für den sicheren Umgang mit dem Computer: Viele Infos und Tipps vom Sicherheitsspezialisten Trend Micro, um Windows-Computer und deren Benutzung sicherer zu machen.
de.trendmicro.com/...

F-Secure World Map: Mit der grafischen und statistischen Darstellung der aktuellen Viren-Grosswetterlage zeigt F-Secure, wann besonders viele oder gefährliche Schadprogramme im Umlauf sind.
worldmap.f-secure.com/...

Viruslist.com – Virus Enzyklopädie: Die Informationsplattform zum Thema Viren und anderer Malware wird vom Sicherheitsspezialisten Kaspersky Lab betrieben und gibt vertiefte Einblicke ins Thema.

Virus-Museum: Virusmuseum.de ist eine private Initiative mit dem Ziel, Schadprogramme mit Screenshots und Beschreibungen zu archivieren. Sehr hilfreich, wenn man nach Informationen zu bestimmten Viren sucht.

TU Berlin – Hoax-Info Service: Nicht alles, was wie ein Virus daherkommt, ist einer. Der Hoax-Info Service berichtet über solche sogenannten Hoaxe sowie andere Falschmeldungen und Gerüchte rund ums Thema Schadcodes.

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