Filmen aus eigener Optik: Videos mit Action-Cams

So funktionierts: Biken, Boarden, Bungeejumping – die Kamera auf Stirn oder Helm schnallen und Erlebnisse hautnah festhalten. Fotos und Videos am Computer zu einem eigenen Ferienfilm zusammenschneiden

Das brauchts: Action-Cam plus Halterung

Kosten: etwa 500 Franken

Fotos künstlerisch bearbeiten: Fotostreifen, Collagen und Vintage-Selfies

So funktionierts: Es gibt zahlreiche Anwendungen, mit denen man in wenigen Schritten Erstaunliches aus Handyfotos herausholen kann. Einfach Fotos mit dem Smartphone aufnehmen, über eine App (Download im App-Store) Filter oder Vintage- und andere Effekte nutzen, auf Wunsch Text einbauen und Format verändern. Per Nachrichtendienst, E-Mail oder Social-Media-Profil mit Freunden teilen – aber wohlüberlegt, wie man seit den Selbstporträt­skandalen der letzten Zeit weiss

Das brauchts: Apps zum Bearbeiten von Fotos, etwa Instagram oder Snapseed

Kosten: je nach Anwendung kostenlos bis wenige Franken

Fotos online teilen: Das virtuelle Fotoalbum

So funktionierts: Sich bei Facebook, Instagram oder Pinterest registrieren, Freunde hinzufügen und Privatsphäreeinstellungen bearbeiten. Dann Alben mit Ferienfotos erstellen und mit den Freunden teilen

Das brauchts: Internetverbindung, Registrierung bei einem sozialen Netzwerk

Kosten: keine

Tipp: Ausgewählten Personen macht man grosse Datenmengen am besten über Datenshare-Tools wie MyDrive, Dropbox oder Bildgalerien von kosten­losen Mailprogrammen zugänglich

Reisetagebuch mit andern teilen: Der eigene Weltenbummler-Blog

So funktionierts: Anbieter auswählen, Blog einrichten, Texte verfassen und mit Fotos schmücken

Das brauchts: Internetanschluss und genügend Zeit und Disziplin, um auch während der Ferien Blogbeiträge zu verfassen

Kosten: kostenlos, solange man bereit ist, den Anbieter im Website-Namen zu dulden

Zu finden: bei Diensten wie Wordpress, Google oder Tumblr

Einkleben war gestern: Fotobücher individuell gestalten

So funktionierts: Über den Anbieter seiner Wahl eine kostenlose Software herunterladen. Damit nach Lust und Laune die schönsten Ferienfotos einfügen, vergrössern, verkleinern und mit Text versehen. Fertig gedruckt und gebunden, liegt das Fotobuch nach ein paar Tagen im Briefkasten

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Kosten: je nach Seitenanzahl und Art der Bindung 10 bis 100 Franken

Zu finden: als Download zum Beispiel bei iFolor.ch oder Pixum.ch

Tipp: Für ein gutes Ergebnis Fotos mit hoher Auflösung wählen und bei vorher bearbeiteten Fotos die automatische Bildkorrektur ausschalten

Zum Diaabend einladen: Diashow mit Hintergrundmusik

So funktionierts: Fotos auf dem Computer sortieren, die Übergänge festlegen und mit Musik hinterlegen. Rechner an den Beamer anschliessen und die Diashow vorführen

Das brauchts: Windows: Windows Media Center; Mac: iPhoto

Kosten: Software: keine, die Anwendungen sind im Betriebssystem enthalten; Beamer: ab 400 Franken

Grüsse aus den Ferien senden: Postkarten-Apps

So funktionierts: Postkarten-App herunterladen, selbst geschossenes Foto auswählen, Text schreiben und Empfängeradresse angeben. Die App-Anbieter drucken und versenden die Postkarten weltweit

Das brauchts: Smartphone, Internetverbindung, eine Anwendung wie die Apps Urlaubsgruss, PostCard Creator oder iFolor (zum Downloaden im App-Store; die beiden letzten gibts bisher nur für iPhone)

Kosten: bis zu drei Franken pro Karte inklusive Druck und weltweitem Versand

Tipp: Über den PostCard Creator der Schweizerischen Post gibt es pro Tag eine Karte mit Versand in die Schweiz umsonst

Einkleben ist aber auch Nostalgie: Hochwertige, gebundene Stoff-Fotoalben

So funktionierts: Lieblingsferienfotos auswählen und drucken (lassen). Ein Fotoalbum kaufen, auf Wunsch persönlich prägen – und die Bilder wie in den guten alten Zeiten einkleben

Kosten: Album 30 bis 100 Franken, Prägung 20 bis 40 Franken, Fotodruck etwa 40 Rappen pro Abzug

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Spontanes Ferienkino: Smartphone als Projektor

So funktionierts: Miniprojektor ans Smartphone stecken und Fotos an die nächste freie Wand projizieren

Das brauchts: Smartphone und Projektorgerät

Kosten: Mini-Beamer: um 200 Franken