Wer an mehreren Computern arbeitet, kennt das Problem: Die Links, die man gerade bräuchte, sind immer ausgerechnet auf dem andern Rechner gespeichert. Warum die Lesezeichen also nicht direkt im Web speichern und so von überall her Zugriff darauf haben?

Über sogenannte Social-Bookmark-Dienste ist das einfach. Wer zum Beispiel die Seiten Icio, Mr. Wong oder Linkarena nutzt, kann seine eigene Favoritenliste direkt im Netz führen und hat sie so immer griffbereit - auf jedem Computer. Die Anmeldung zu diesen Seiten ist einfach und kostenlos: Benutzername, Passwort und E-Mail-Adresse genügen.

Die Links können mit Beschreibungen und Schlagwörtern versehen sowie als private oder öffentlich zugängliche Bookmarks gespeichert werden. Sind sie öffentlich zugänglich gemacht, können die eigenen Favoriten auch von anderen Anwendern gesehen, bewertet und übernommen werden.

Die interne Suche nach Themen oder Schlagwörtern macht das Social-Bookmarking zu einer spannenden Alternative zu Suchmaschinen. Denn während diese das gesamte Netz absuchen, werden hier nur Empfehlungen von anderen Anwendern durchforstet. Da hinter jedem Eintrag immer ein Mensch steht, ergibt das eine qualitativ bessere Suche. Und man stösst auch auf Seiten, die man über konventionelle Suchmaschinen vielleicht gar nie gesehen hätte.

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Social-Bookmark-Dienste betreiben zum Beispiel