Douglas Engelbart, Forscher am Stanford Research Institute in Kalifornien, erfand 1963 den «X-Y-Positions-Anzeiger für ein Bildschirmsystem». Das Holzkästchen mit Schalter und Kabel erinnerte an eine Maus - und wurde fortan auch so genannt.

Als Engelbart die Bedienung eines Computers mit einer Maus 1968 erstmals öffentlich vorführte, wurde er belächelt. Ihm wurde gar vorgeworfen, in die falsche Richtung zu forschen; man war es gewohnt, alle Befehle in Kommandozeilen einzutippen.

Der erste Computer, der mit einer Maus bedient werden konnte, war der «Xerox Alto», der 1978 auf den Markt kam. Er war der Zeit weit voraus - und sehr teuer, nur etwa 1'000 Exemplare wurden abgesetzt. Als Steve Jobs, Mitbegründer von Apple, den «Xerox Alto» testete, war er so begeistert, dass er sich die Rechte an der Idee der graphischen Benutzeroberfläche und der Mausbedienung sicherte. Die daraufhin entwickelten Macintosh-Computer leiteten den Durchbruch der Maus ein.

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