USB-Sticks sind handliche Datenspeicher mit respektablen Kapazitäten, die bei jedem Computer mit USB-Anschluss eingesetzt werden können. Darauf lassen sich etwa Dokumente speichern, um Daten leicht auf andere Computer zu transferieren - oder man belässt die Dokumente auf dem Stick, um sie zu bearbeiten.

Auf solche Speicher lassen sich auch spezielle, umgeschriebene Programme installieren. Praktisch etwa für jene, die oft an unterschiedlichen Computern arbeiten, ist ein E-Mail-Programm. Dann kann man auch im Internetcafé am Ende der Welt den Stick anschliessen und E-Mails herunterladen oder verschicken. Der Laptop kann dann getrost zu Hause bleiben; mit dem Stick in der Tasche ist die gesamte Mailkorrespondenz inklusive Adressen immer mit dabei.

Es gibt viele «Stick-Programme»: Browser, Messenger, Bildbearbeitung, Spiele, ja gar ein ganzes Office-Paket - praktisch alles als Open-Source-Software und damit gratis. Einen Eindruck über die Programmvielfalt erhalten Sie unter www.portableapps.com.

Administratorenrechte unnötig In den meisten Fällen sind auf den Sticks bereits Programme installiert. Ist dem so, findet sich auch ein sogenanntes Launchpad: Sobald der Stick im USB-Anschluss steckt, erscheint ein Icon in der Taskleiste unten am Bildschirm. Klickt man dieses an, lassen sich im aufgehenden Fenster die Programme ganz einfach starten und verwalten. Mehr Infos dazu finden Sie auf www.u3.com, www.u3os.de oder www.u3forum.de.

Wichtig zu wissen: Diese portablen Programme funktionieren nicht nur auf einem Stick. Sie können sie auch direkt - ohne Administratorenrechte! - auf der Festplatte installieren (zum Beispiel unter «eigene Dateien») und sie so benutzen.

Quelle: Archiv
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