Der 80-Jährige kam nicht mehr dazu, seine musikalischen Ideen zu verwirklichen. Am Computer wollte Adolf Häsler seine eigenen Melodien komponieren. Doch einen Tag nach dem Kauf des Geräts wurde Häsler ins Spital eingeliefert. Dort verstarb er drei Wochen später.

Kurt Huber hatte den betagten Mann beim Computerkauf in das Möbelgeschäft Conforama in Wallisellen begleitet. Er nahm sich des unbenutzten PCs an und wollte ihn zurückbringen. Doch der Mitarbeiter im Kundendienst verweigerte die Rücknahme.

«Er begründete dies damit, dass auf den Computer Programme installiert worden seien», sagt Huber. «Dabei ist das Gerät seit dem Kauf nicht berührt worden.» Beim Möbelgeschäft sah man das anders: «Die Schachtel war geöffnet worden», sagt Conforama-Abteilungsleiter Atlan Tasraci auf Anfrage. «Deshalb hat der Kundendienst den PC nicht akzeptiert.»

Verärgert nahm Huber den Computer wieder mit und schilderte seine Erlebnisse dem Beobachter. Nach dessen Intervention erklärte sich Conforama schliesslich bereit, den PC zurückzunehmen – unter der Bedingung, dass auf das Gerät keine Programme geladen worden seien. «Das war nicht der Fall, wie meine Kontrolle ergeben hat», sagt Tasraci.

Huber erhielt einen Gutschein im Wert des Computers. «Ich habe ihn an die Tochter des Verstorbenen weitergeleitet.» Diese wird sich über die 1480 Franken freuen.