Im Sommer flog Armin Theurer mit Easyjet von Basel nach Nizza und kam mit über vier Stunden Verspätung in Nizza an. Beim Beobachter-Beratungszentrum informierte er sich über seine Rechte und forderte danach Easyjet auf, ihm die Entschädigung von 250 Euro auszurichten, die gemäss der EU-Richtlinie über Fluggastrechte in solchen Fällen gilt. Die Airline wehrte ab. Die Verspätung sei ausserhalb ihrer Kontrolle gewesen, deshalb habe er keinen Anspruch auf eine Entschädigung.

«Flightright - ein sehr guter Tipp»

Theurer meldete sich erneut beim Beobachter-Beratungszentrum:
«Wie geht es nun weiter?»

Der Beobachter verwies ihn ans Bundesamt für Zivilluftfahrt oder – als Alternative – an die Flightright GmbH in Berlin. Diese Firma treibt stellvertretend für Fluggäste Entschädigungen ein, die diesen zustehen.
Zwei Monate später meldete sich Armin Theurer wieder beim Beobachter: «Die Adresse von Flightright war ein sehr guter Tipp.» Auch nach Abzug der Provision von 25 Prozent für Flightright bleiben ihm rund
190 Euro als Entschädigung für den massiv verspäteten Flug.