Diese Erfahrung machten auch Rolf und Beatrice Rölli aus Luzern, die in England bei Europcar ein Auto mieteten. «Ich war überrascht, als ich eine Rechnung über 250 statt 245 Franken erhielt», erzählt Rolf Rölli. Der Rechnungsbetrag wurde mit Absicht zu einem schlechten Wechselkurs verrechnet. Statt wie üblich ein Prozent zahlten Röllis 2,5 Prozent für den Geldwechsel.

Die Umrechnerei im Ausland ist weit verbreitet. Der Beobachter rät: Unterschreiben Sie solche Belege nicht. Wer mit Kreditkarte zahlt, kann darauf bestehen, den Betrag in der Landeswährung belastet zu bekommen. Hat man doch unterschrieben, kann man die Kreditfirma im Nachhinein auffordern, die Differenz zurückzuzahlen. Röllis wissen es nun: «Wir lassen uns nicht mehr übers Ohr hauen.»