Für viele Erwachsene gehört heute eine Korrektur der Zahnstellung zu einem gepflegten Äusseren. Wer sich scheut, mit einem Mund voll von sichtbarem Metall zur Arbeit zu erscheinen, kann die Spange auf der Innenseite der Zähne anbringen lassen; das kostet allerdings wesentlich mehr.

Seit kurzem gibt es nun eine ebenso diskrete Methode namens Invisalign, die nicht teurer ist. Dabei werden via Computer-Setup durchsichtige Kunststoffschienen hergestellt, die der Patient über die Zähne stülpt. Die Schienen verschieben die Zähne pro Monat um etwa 0,2 Millimeter. Zum Essen und Zähneputzen können die Schienen abgenommen werden. Invisalign ist allerdings auf einfachere bis mittelschwere Fälle beschränkt. Schwieriger wird es, wenn die ausgewachsenen Kiefer Probleme bereiten. Kieferorthopäde Stefan Affolter: «Ist der Unterschied zwischen Ober- und Unterkiefer zu gross, hilft nur noch ein chirurgischer Eingriff.»

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