Es ist ärgerlich, wenn man zu Fuss die Skipiste hinunterstapfen muss, weil die vor der Skihütte abgestellten Skier geklaut worden sind. Noch ärgerlicher ist es, wenn die Latten nicht versichert waren. Deshalb offerieren die Sportgeschäfte beim Neukauf von Skiern oder einem Snowboard gleich die passende Versicherung.

Skiversicherungen mit einer Jahresprämie von mindestens 100 Franken decken den Schaden bei Diebstahl und Materialbrüchen sowie Haftpflichtansprüche. Doch ein Blick in die vorhandenen Versicherungsdokumente lohnt sich: Manche Risiken sind in anderen Policen bereits gedeckt.

Lohnenswert sind Skiversicherungen nur für Viel- und Extremfahrer, bei denen die Bretter auch schon mal in die Brüche gehen: Dieses Risiko deckt keine andere Versicherung.

Nicht nötig ist die Skiversicherung für allfällige Haftpflichtforderungen. Die Unfallgefahr auf den Pisten ist zwar gross, und ein Zusammenstoss kann gravierende Verletzungen mit hohen Kosten zur Folge haben. Doch dafür kommt die allgemeine Privathaftpflichtversicherung auf – eine der wichtigsten Versicherungen überhaupt.

Dieben das Leben schwer machen
Auch der Diebstahl des Sportgeräts – egal, ob gekauft oder gemietet – ist meistens durch die Hausratpolice gedeckt, nämlich mit dem Zusatz «einfacher Diebstahl auswärts». Allerdings bezahlt man in der Regel einen Selbstbehalt und bekommt lediglich den Zeitwert ersetzt.

Besser ist es also vorzusorgen: Machen Sie es den Dieben schwer und deponieren Sie Ihre zwei neuen Skier immer getrennt vor der Berghütte.

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