Liebe Walliserinnen und Walliser, liebe Tessinerinnen und Tessiner,

 

Der satirische Beitrag in der Ausgabe Nr. 1/09 unter der Rubrik «Schlusspunkt» wollte zeigen, wohin rein wirtschaftliches Renditedenken in Zukunft in letzter Konsequenz führen müsste: Nämlich zur Abschaffung der wirtschaftlich weniger starken Regionen Wallis und Tessin.

 

Zweifellos ist unser Artikel deftige Kost. Und er ist überspitzt formuliert und in der Wortwahl polemisch. Ganz nach dem Credo: Satire darf alles.

 

Dennoch ist uns hier ein Fehler passiert, den ich als Chefredaktor zu verantworten habe. Der Artikel war offenbar zu wenig ironisch formuliert, er kann deshalb als respektlos verstanden werden und hat vorab viele Walliser tief getroffen. Für diesen Fehler möchte ich mich entschuldigen.

 

Es war nie unsere Absicht, die Einwohner des Wallis oder des Tessins zu verletzen. Im Gegenteil. Der Beobachter setzt sich stets ein für eine solidarische und nachhaltige Schweiz. Und natürlich für die Vielfalt in unserem Lande. Das wird auch in Zukunft so bleiben.

 

Wir danken allen Walliserinnen und Wallisern, die uns unseren Fehler verzeihen, gelassen auf unsere Satire reagieren und uns dabei helfen, weiterhin für unser gemeinsames Ziel einer vielfältigen Schweiz einzustehen.

 

Andres Büchi, Chefredaktor