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Dunja Wirth, 51, Wetzikon

«Bei mir zu Hause stehen viele Geräte, die mich überfordern. Beim Staubsauger zum Beispiel habe ich schon Mühe, den Sack auszuwechseln. Und beim Backofen, den ich nie verwende, blinkt noch immer die Uhr, weil ich nicht weiss, wie man sie einstellt. Mit all den Zusatzfunktionen meines Handys mag ich mich gar nicht erst beschäftigen.»


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Brian Baur, 12, Kloten

«Den Umgang mit dem Computer habe ich daheim gelernt, nicht in der Schule. Unsere Lehrerin weiss nicht einmal, was ein MP3-Player ist. Ich probiere einfach alles aus, bei Problemen frage ich Kollegen. Ich habe in meinem Zimmer einen Computer mit Spielen, eine Playstation, ein Handy, einen MP3-Player. Zu Weihnachten bekomme ich einen iPod.»


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Maya Lienhard, 46, und Anneliese Lienhard, 75, Zürich

Anneliese Lienhard: «Ich habe kein Handy, und meine Herduhr ist immer auf Sommerzeit eingestellt. Ich getraue mich nicht, dieses Hightech-Zeugs anzufassen. Plötzlich drücke ich auf den falschen Knopf, und der Fernseher wird ganz laut, und ich weiss nicht mehr, wie ich ihn wieder leiser stellen kann. Ich war zwar früher technische Zeichnerin, bin aber technisch eine Null.»

Maya Lienhard: «Wir haben extra eine Kaffeemaschine gekauft mit nur einem Knopf, damit meine Mutter nichts falsch machen kann. Eigentlich war nur der Krug der alten Kaffeemaschine kaputt, doch einen Ersatz gabs nicht. Wir waren in verschiedenen Läden, die Auswahl erschlägt einen fast.»


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Jérôme Andrier, 35, Zumikon

«Ich habe gerade zum zweiten Mal die gleiche Mikrowelle gekauft. Das Gerät, das ich gestern gekauft hatte, funktionierte nicht. Aber weil ich die Kaufquittung verloren habe, musste ich jetzt ein neues kaufen. Und weil ich eigentlich glaube, dass es ein gutes Gerät ist, habe ich halt wieder das gleiche gekauft. Das ärgert mich natürlich, aber ich hoffe, dass es jetzt funktioniert.»


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Daniela Bruner, 40, mit Sohn Kevin, 16, Hinwil

«Wir haben viele technische Geräte. Für das Homecinema ist mein Mann zuständig, für den Palm der Grossvater. Mit der Digitalkamera und dem Computer kenne ich mich aus, und über den MP3-Player weiss Kevin Bescheid. Er hat alles viel besser im Griff, probiert einfach aus, ohne die Bedienungsanleitung zu lesen.»


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Harald Schlösser, 48, Uster

«Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie uralte Sachen in unserem Haushalt immer noch tadellos funktionieren, etwa ein Eierkocher und ein Bügeleisen, während neuere und gar nicht billige Geräte schon nach kurzer Zeit den Geist aufgeben. 15 von 20 Knöpfen an einem Gerät sind unnötig. Im Zweifelsfall entscheide ich mich lieber für ein teureres Gerät, das dafür nicht so viel Schnickschnack und nicht so viele Knöpfe hat.»


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Helga, 66, und Karl Tilk, 72, Zürich

«Wenn auf dem Handy das Briefsymbol auftaucht, müssen wir immer die Tochter fragen, was man jetzt tun muss – aus lauter Angst, etwas Falsches zu machen. Dabei sind wir überhaupt nicht ängstlich gegenüber der Technik, wir haben mehrere DVD-Player und -Recorder. Aber manche Funktionen, die man selten braucht, sind viel zu kompliziert erklärt. Dabei wäre eine einfachere Menüführung sicher möglich. Den neuen Flachbildschirm-TV etwa mussten wir nur einstecken und anschalten.»


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Jacqueline Seger, 23, und Roman Berger, 23, Zürich

Roman Berger: «Ich habe eine Stereoanlage, einen Fernseher, einen DVD-Player, eine Xbox und kaufe mir demnächst eine Anlage, um selber Musik zu mischen. Ich habe kein Problem mit der Technik. Wenn ich etwas nicht kann, frage ich meinen jüngeren Bruder. Der ist ein richtiger Freak. Sowieso sind die 12-Jährigen viel versierter in Technischem als wir.»

Jacqueline Seger: «Ich habe nur ein Handy. Der ganze technische Kram interessiert mich nicht. Wenn ich ein Problem habe, ist immer ein Kollege bereit zu helfen.»

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Nurten Altinay, 63, Bachenbülach

«Ich habe nie selber ein Handy gekauft, meine Tochter schenkt mir jeweils ein neues und erklärt es mir. Dann muss ich mich wieder ans neue Modell gewöhnen. Aber das geht eigentlich recht gut.

Sowieso helfen die Kinder uns Erwachsenen beim Umgang mit neuen Geräten. Die neue Waschmaschine aber konnte ich gleich von Anfang an bedienen, ohne die Anleitung lesen zu müssen. Darauf bin ich stolz.»


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Thomas Maurer, 58, Zürich

«Mein Motto beim Shoppen: Keep it simple and stupid. Wenn mir ein Gerät zu kompliziert vorkommt, kaufe ich es nicht. Nach dem Einstecken sollte ein Gerät möglichst sofort betriebsbereit sein.»