Beim Wechseln der Telefonfirma bleibt fast alles beim Alten: Sie behalten Ihre Telefonnummer, und von der Swisscom erhalten Sie weiterhin die Monatsrechnung für die Grundgebühr von Fr. 25.25.


Uberlegen Sie sich, wann und wohin Sie am meisten telefonieren. Suchen Sie unter den Anbietern jenen heraus, der für Ihr Kundenprofil die günstigsten Tarife offeriert. Am schnellsten und einfachsten gehts online.


Ortsgespräche bieten bislang nur Sunrise, diAx und Telesonique an. Bei allen anderen Anbietern laufen Gespräche innerhalb Ihrer Vorwahlzone über die Swisscom.


Melden Sie sich entweder direkt via Internet oder über die Gratisnummern der jeweiligen Anbieter an. Sie müssen wählen zwischen Preselect und Call-by-call.


Bei Preselect führen Sie sämtliche abgehenden Telefonate über den neuen Anbieter. Ihre Leitung wird umgeschaltet; Sie müssen also keinen speziellen Anbietercode wählen.


Bei Call-by-call müssen Sie vor der Telefonnummer den fünfstelligen Code des gewünschten Anbieters einstellen. Das ist aufwändiger, dafür können Sie jeweils den günstigsten Anbieter wählen.


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Akzeptieren Sie weder Mindestumsätze noch eine Mindestvertragsdauer. In dieser Branche werden die Karten laufend neu gemischt: Der heute beste Anbieter kann nächsten Monat weg vom Fenster sein.


Least-Cost-Router: Neu auf dem Markt sind kleine Rechner, die automatisch die günstigste Telefongesellschaft wählen. Die Anschaffung der rund 190 Franken teuren Geräte lohnt sich nur für Leute, die viel ins Ausland telefonieren. In der Schweiz sind die Tarifunterschiede zu gering.


Abrechnungseinheit: Wer nicht gern auf Anrufbeantworter spricht und sofort nach dem Piepston auflegt, sollte einen Anbieter wählen, der alle Gespräche im Sekundentakt abrechnet. Manche Firmen belasten auch für eine zweisekündige Verbindung eine Mindestgebühr.