Seit sich Urs P. Gasche und Hans Räz aus der Redaktion des «Kassensturz» verabschiedet haben, folgt ein Rechtsstreit auf den anderen. So forderte etwa die SRG von Urs P. Gasche und Hans Räz, dass der «K-Tip» seinen Namen ändere. Als die beiden Zeitschriftenmacher dies ablehnten, reichte die SRG Klage ein. Man einigte sich schliesslich in einem Vergleich. Keine Einigung kam beim Namen «Puls-Tip» zustande. Die SRG hat deshalb gegen die Puls Media AG, die zu fast 100 Prozent der KI Konsumenteninfo AG gehört, eine Klage eingereicht.

Den nächsten Schlag führte Urs P. Gasche gegen die von Schuhmacher Anfang 1999 lancierte Zeitschrift «Saldo». Der Grund: In einem Inserat wurde behauptet, «Saldo» sei das «offizielle Partnermagazin» von «Kassensturz» und «Puls» und ersetze damit «K-Tip» und «Puls-Tip». Gegen diese Behauptung klagte Urs P. Gasche beim Zürcher Obergericht und – nach einer Niederlage – beim Handelsgericht. Rene Schuhmachers Consuprint AG erhob eine Gegenklage. Der Fall ist noch nicht entschieden.

Von diesen Auseinandersetzungen ungetrübt verläuft die Kooperation zwischen SF DRS und dem Beobachter. Unsere Zeitschrift arbeitet redaktionell seit längerem mit der Sendung «Quer» auf SF1 zusammen. Seit rund einem halben Jahr ist der Beobachter zudem Printpartner von «Marktplatz live» – einer Konsumentensendung von Presse-TV auf SF2.

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