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ZwingliDer Mensch, der Mann, der Reformator

Im Januar kommt «Zwingli» ins Kino. Die Schweizer Grossproduktion zeigt den Pfarrer aus Zürich ganz und gar nicht «zwinglianisch».

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Eine finstere Welt im Umbruch: Der Trailer zum Kinofilm «Zwingli».
von aktualisiert am 10. September 2018

Kein Schweizer hat die Welt mehr verändert als er: Huldrich Zwingli, der Reformator aus Zürich - bis heute umstritten, oft verfälscht, als Mensch noch immer wenig bekannt.

Vor 500 Jahren wurde Zwingli Pfarrer im Zürcher Grossmünster. Und führte von hier aus die Erneuerung der Kirche an, die Martin Luther kurz zuvor angestossen hatte. Zum «Schweizer Reformationsjahr 2019» kommt im Januar dazu ein Schweizer Spielfilm ins Kino: «Zwingli», eine Produktion der Firma C-FILMS.

Aus der Sicht der Ehefrau

Im Mittelpunkt steht Huldrich Zwingli, sein Wesen und sein Wirken, in all seinen Widersprüchen. Hauptfigur ist Anna Reinhardt, seine Frau. Aus ihrer Sicht erzählt der historische Spielfilm, wie dramatisch der Zürcher Reformator die spätmittelalterliche Schweiz und ganz Europa umkrempelte, welche Ideale er vertrat, und welche Opfer er dafür brachte. Auch in seiner Familie. Sie zeichnet dabei das Bild eines Mannes, der so ganz anders war, als viele ihn heute kennen: nämlich das Gegenteil von «zwinglianisch». «Zwingli war kein trockener Moralist. Er war ein Mann mit Blut in den Adern und unerschöpflicher Energie. Und vor allem war er ein Mann, der Frauen zugetan war», sagt Drehbuchautorin Simone Schmid, die sich bei ihrer Figur des Zwingli auf die neueste historische Forschung stützt.

Von den Machern von «Der Verdingbub»

«Zwingli» ist mit einem Budget von fast sechs Millionen Franken eine Kino-Grossproduktion für Schweizer Verhältnisse. Die Produzentin C-FILMS hat bereits Filme  wie «Schellenursli», «Der Verdingbub» oder «Mein Name ist Eugen» produziert. Regisseur ist der Schweizer Stefan Haupt, der zuletzt den Lukas-Hartmann-Roman «Finsteres Glück» verfilmte. Die Rolle des Zwingli spielt Max Simonischek (u. a. «Der Verdingbub»), Sarah Sophia Meyer (u. a. «Schellenursli») mimt Zwinglis Ehefrau Anna. Premiere von «Zwingli» ist am 17. Januar in Zürich.

«Beobachter» als Medien-Partner

Der «Beobachter» ist offizieller Medienpartner von «Zwingli». Im Rahmen dieser Partnerschaft präsentiert er heute Dienstag, 11. September, exklusiv den Trailer zum Film. Weitere Exklusiv-Angebote für Leser des «Beobachters» und «beobachter.ch» werden folgen. www.zwingli-film.com.