Hinter dem Vorhang des Stubenfensters sah Rasema, 42jährig, Mutter von vier erwachsenen Kindern, wie serbische Milizen vorrückten und auf ihr Haus zukamen. Der Truppe angeschlossen hatten sich an jenem Vormittag auch serbische Dorfbewohner, vorher langjährige Nachbarn von Rasemas Familie. Sie trugen zur Tarnung falsche Bärte und dunkle Sonnenbrillen und waren mit Gewehren und Messern bewaffnet.

Wehrlos musste Rasema zusehen, wie die Miliz ihr Haus plünderte; sie musste alles Geld und allen Schmuck hergeben, dann wurde die Frau zusammen mit ihrem Enkel und einem alten Onkel auf die Strasse gezerrt. Auch die andern muslimischen Bewohner des kleinen Dorfes in der Umgebung von Prijedor hatten die Milizionäre gewaltsam aus ihren Häusern geholt und auf dem Dorfplatz zusammengetrieben.

«Männer hierher, Frauen und Kinder auf die andere Seite!» schrien die Uniformierten. Einzelne schossen in die Luft, andere schlugen mit Gewehrkolben auf die wehrlosen Menschen ein. Drei jüngere Leute versuchten zu fliehen und wurden vor den Augen der entsetzten Dorfbewohner erschossen. «Auch meinen Mann Ismail, der sich mit andern in Höhlen des nahen Waldes versteckt hatte, haben Suchtrupps aufgespürt, ins Dorf gebracht und auf der Stelle erschossen», erzählt Rasema. Tränen stehen in ihren Augen, ein unterdrücktes Schluchzen schüttelt ihren Körper.

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4000 Leute, Baracken, Morast und Kälte
Heute, sechs Monate nach dem Uberfall auf ihr Dorf, lebt Rasema zusammen mit ihrem Enkel und etwa 4000 Frauen, Alten und Kindern im Flüchtlingslager von Resnik am Rand der kroatischen Hauptstadt Zagreb. Das Flüchtlingscamp ist eingekeilt zwischen einem Bahndamm und der mehrspurigen Expressstrasse zur Metropole. In langen Reihen stehen die notdürftig errichteten Baracken. Beissende Rauchschwaden schweben über dem Platz; in den wenigen Öfen raucht grünes Pappelholz.

In einer der vielen Baracken wohnen Rasema, ihr Enkel und weitere 14 Frauen und Kinder aus der Gegend von Prijedor. Der Raum ist klein, ungefähr drei auf vier Meter. Er ist voll mit Betten – bis auf einen schmalen Streifen beim Eingang und einer winzigen Ofennische. Sechs Betten für 15 Frauen und Kinder. Tische und Stühle gibt es nicht, Kleider und Wäsche hängen an Nägeln und an provisorisch gezogenen Schnüren. Bei schönem Wetter können die Kinder draussen vor den Baracken spielen, aber wenn es regnet, entsteht schnell knöcheltiefer Morast. Dann drängen sich die Kinder und Frauen Körper an Körper in der Enge ihrer Unterkunft. Gewaschen wird in Plastikbecken vor den Baracken; das Wasser holen sich die Frauen am Gemeinschaftsanschluss. Essensrationen gibt es aus der Zentralküche – morgens Brot und Tee, mittags und abends Makkaroni, Bohnen oder Kartoffeln.

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Die meisten Bewohnerinnen des Lagers fürchten sich vor dem Winter. Gnadenlos dringt die Kälte durch Ritzen und Wände in die Unterkünfte. «Wenn es eine Epidemie geben sollte, wären wir hier verloren», prophezeit eine junge Frau. «Zwar gibt es eine Sanitätsstelle mit dem Allernotwendigsten, aber bei vielen Krankheitsfällen sähe es hier schlecht aus», bestätigt Armin Jufer, Delegierter der Caritas Schweiz für die Nothilfe an Vertriebene und Flüchtlinge in Kroatien und Bosnien.

«Menschen wie Tiere abgeschlachtet»Trotz der äusserst prekären Verhältnisse wirken die Menschen im Flüchtlingslager von Resnik gefasst. Reibereien oder gar Streit gibt es kaum, die gemeinsame Not hat die Menschen zusammengeschweisst. Sie alle sind auf dem Weg von Bosnien bis hier ins Lager durch die Hölle gegangen. «Wir alle waren in unserer Heimat zufrieden. Die meisten von uns hatten Felder, die Männer verdienten als Handwerker oder Händler das Geld, wir lebten Haus an Haus mit den serbischen Nachbarn», erzählt eine Bäuerin und Gemüsehändlerin aus der Gegend von Prijedor. Jetzt hat sie alles verloren. Ihr Haus ist zerstört, der 80jährige Vater wurde von Milizen erschossen, der Ehemann gefangengenommen und interniert; einer der drei Söhne lag zuletzt schwer verletzt in einem bosnischen Lazarett. Ob ihr Mann und die andern zwei Söhne noch leben, weiss die Bäuerin nicht. Bei der Besetzung ihres Dorfes wurden über 100 Jugendliche und Männer gefangengenommen und in einen Verschlag gesperrt. «Uns Frauen und Kinder zwangen die Besatzer in einen Bus. Dann holten sie zehn Gefangene aus dem Verschlag; Freiwillige, darunter ehemalige serbische Nachbarn, gingen mit Messern auf die Gefangenen los. Sie wurden wie Tiere abgeschlachtet. Wir mussten zusehen», erinnert sich die Frau.

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Kurz darauf wurden die Frauen ins berüchtigte Internierungslager von Trnopolje gekarrt. Auf dem Weg dorthin gab es immer wieder Strassensperren. Männer der serbischen Milizen stiegen in den Bus, beschimpften und demütigten die Frauen. An einer Strassensperre nahm ein Mann kurzerhand ein Mädchen aus dem Bus und verschleppte es. Der Bus fuhr ohne das Mädchen weiter. «Wir hatten noch Glück, denn wir mussten wenigstens nur eine Nacht im Frauenlager verbringen. Betrunkene serbische Freischärler drangen nachts ins Lager ein, nahmen Frauen mit. Einige kamen geschändet zurück, andere sahen wir überhaupt nicht mehr», berichtet eine ältere Bäuerin. Eine andere junge Frau nickt. Konkretes mag sie aus Schamgefühl nicht erzählen. Wer auf derart schreckliche Weise missbraucht und vergewaltigt worden ist, kann erst nach intensiver Betreuung über die schrecklichen Erlebnisse reden.

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Vom Lager Trnopolje wurden die Frauen am nächsten Tag nach Vlasici gefahren. Dort mussten sie aussteigen. «Macht, dass ihr fortkommt!» befahlen die Serben. «In dieser Richtung liegt Kroatien.» Nach einem stundenlangen Fussmarsch kamen die Frauen endlich an der Grenze an. Sie wurden aufgenommen und gelangten später ins Lager nach Zagreb.

Anderen Frauen und Kindern blieb – nach der Odyssee durch ihre eigene Heimat – wenigstens das Leben im Massenlager erspart. Sie fanden bei Bekannten oder entfernten Verwandten Unterschlupf. Allein in Zagreb leben rund 200'000 Vertriebene in anderen Familien. Platz machen und zusammenrücken, heisst da die Devise. Zum Beispiel bei Familie Ravlic in einem Aussenquartier von Zagreb. Die gute Stube in der 3-Zimmer-Wohnung wirkt bürgerlich und behaglich: Polstergruppe, Salontischchen, Bücherwand mit Hochzeitsfoto, an der Wand ein Landschaftsbild. Doch wo bisher nur ein Ehepaar wohnte, leben jetzt zusätzlich neun Flüchtlinge aus Bosnien – alles Angehörige der Familie. Die Kinder besuchen tagsüber die Schule, das bringt ein wenig Entspannung für die Erwachsenen.

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Eng ist es geworden in der Wohnung. Doch die Vertriebenen jammern nicht. Sie sind froh über diese Unterkunft, auch wenn sie zu zweit im Bett schlafen müssen. Sie sind auch dankbar für die warme Mahlzeit pro Tag, die sie von der Stadtküche erhalten. Trotzdem: Es fehlt an Alltäglichem. Mara Ravlic möchte wieder einmal schlafen, ohne zu frösteln, aber die zweite Wolldecke bleibt Wunschtraum. Einst Selbstverständliches wie Kaffee, Seife und Toilettenpapier erhält unschätzbaren Wert. Die Preise in Zagreb sind hoch, und mit den umgerechnet 15 Franken, die jeder anerkannte Flüchtling pro Monat erhält, macht man keine grossen Sprünge. Ravlics hoffen in Zagreb auf Ausreisemöglichkeiten. An eine Zukunft im Heimatdorf glauben sie nicht. «Mit den Serben gibt es kein Zusammenleben mehr», sagt Franjo Ravlic.

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Muslimische Familien mit Kalaschnikows vertrieben
Trotz aller Entbehrungen verbreiten die Kinder von Ismeth Betic Lebensfreude. Auch sein Haus liegt am Rand von Zagreb. Betic, von Beruf Anwalt, ist einer der wenigen Muslime in der Stadt. Wie es der Familientradition entspricht, liess er vor kurzem für seinen Sohn im eigenen Haus einen Anbau errichten. Doch der Sohn verunfallte tödlich. Betic öffnete sofort sämtliche Räume für Flüchtlinge. 27 fanden anfangs Unterschlupf, jetzt sind es etwa 40. «Da ist immer wieder ein Cousin oder ein Verwandter dieses Cousins gekommen», erklärt Betic. Auf dem Grundstück neben dem Haus hält er zwei Ziegen, damit die Kinder sich mit Milch versorgen können.

Ein Zurück in die ursprüngliche Heimat gibt es für die Muslime kaum, denn sie wurden «mit System vertrieben», sagt Ismet Betic. Die Leitung der Bauxitgruben entliess alle Muslime und stellte Serben ein. Freischärler kamen ins Dorf, und mit Kalaschnikows im Nacken wurden die Muslime gezwungen, Urkunden zu unterschreiben, wonach sie ihre Häuser den neuen Herren überliessen. Und wie zum Hohn mussten die ausgeplünderten Menschen für diese Urkunden auch noch Gebühren bezahlen. Betics Schützlinge retteten nur ihr Leben.

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Flüchtlingsstation hinter Klostermauern
Ein eigentliches Nadelöhr, um aus den Internierungslagern und zerschossenen Dörfern Bosniens ins sichere Kroatien zu gelangen, ist die Stadt Karlovac südöstlich von Zagreb. Am frühen Morgen sind dort rund 900 ursprünglich von den Serben internierte Männer eingetroffen. Caritas-Delegierter Armin Jufer will sich vor Ort informieren. Die gut einstündige Fahrt von Zagreb nach Karlovac verläuft reibungslos. Nur Lastwagenkolonnen, Uno-Konvois und von Milizen bewachte Strassensperren lassen das nahe Krisengebiet erahnen.

In Karlovac wird Jufer von Franziskanerpater Martin zum Sammelplatz der neu angekommenen Flüchtlinge geführt. Dichtgedrängt stehen die Männer im Hof des Klostergebäudes am Hauptplatz der Provinzstadt. Vom Hof zum schräg gegenüberliegenden Amtsgebäude haben Sicherheitsdienste einen doppelten Zaun errichtet. Auch in diesem Korridor stehen die Ankömmlinge herum. Ein seltsamer Anblick: Draussen vor dem Zaun Bürgerinnen und Bürger von Karlovac, drinnen Dutzende von übernächtigten, teilweise abgemagerten Menschen. Gespräche zwischen den Leuten drinnen und draussen kommen kaum zustande. Internierte, Vertriebene, immer neue Flüchtlinge, das gehört in Karlovac seit Wochen zum Alltag. Gut, dass die katholische Kirche als Helferin präsent ist. Nur: Ohne die Unterstützung des Uno-Flüchtlingshilfswerks wäre auch die Kirche heillos überfordert. «Wir machen, was wir können», sagt eine Uno-Mitarbeiterin auf dem Weg durch die Klosterräume, die von Menschen überquellen. Die hygienischen Verhältnisse sind äusserst unbefriedigend: Toiletten und Waschräume wurden einst für etwa 100 Personen konzipiert, nun leben 900 hier. Viele suchen ihre versprengten Angehörigen und Verwandten. Sie haben Meldungen auf Zetteln notiert; Dutzende solcher Suchzeichen kleben an Wänden und Türen des Klostergebäudes.

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Schweigend gehen die Männer in den Korridoren und im Innenhof des Klosters auf und ab. Einige rauchen. «Sie alle haben in den letzten Monaten Schreckliches erlebt», sagt die Uno-Delegierte. In Ställen zusammengepfercht, vegetierten sie bereits wochenlang vor sich hin, viele wurden aufs schlimmste gequält und gefoltert. Nun haben die Serben diese Menschen abgeschoben. Mehr als sein nacktes Leben konnte keiner der hier Angekommenen retten. Das Uno-Hilfswerk hofft, die verfolgten Menschen bald in andern Ländern unterzubringen. Karlovac ist nur eine Drehscheibe, Station auf dem Weg in eine ungewisse Zukunft. Spanien habe vor kurzem tausend Flüchtlinge aufgenommen, sagt die aus Italien stammende Uno-Delegierte. Doch Tag für Tag kommen hier neue Menschen an. Auch die Schweiz hat einigen Zuflucht gegeben. Mehr wäre möglich, denn Tausende von Unterkünften für Asylbewerber stehen leer.

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Die Einwohner der Provinzstadt Karlovac können keine zusätzliche Hilfe leisten. Sie haben selber genug Sorgen: Einige Kilometer entfernt, in den Wäldern am Flussufer, lauern schwerbewaffnete serbische Milizen. Abgesehen von den vielen Männern in Kampfanzügen, wirkt das Stadtzentrum beinahe friedlich. Aber die Ruhe ist trügerisch; jederzeit können die Kämpfe wieder aufflackern. Und die Spuren früherer Gefechte sind noch gut sichtbar: zerschossene Hauswände überall, geborstene Fenster und eine Kirche, die nach einem Volltreffer in Trümmern liegt. In den Vororten von Karlovac 1iegen Häuser in Schutt und Asche, der Kindergarten wurde vollständig zerstört, trist ragen die Ruinen eines ausgebrannten Einkaufscenters in den grauen Dezemberhimmel. Viele Einwohner sind weggezogen.

«Karlovac ist zwingend auf Entlastung vom grossen Flüchtlingsstrom angewiesen», sagt der Schweizer Caritas-Delegierte Armin Jufer. Als besonders dringend bezeichnet Jufer die Hilfe in bosnischen Dörfern südlich der Stadt und in Mittelbosnien. Viele dieser Orte haben zahlreiche Flüchtlinge und Vertriebene aufgenommen. Auch dort arbeitet Jufer mit Priestern und Ordensleuten zusammen.

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Nur ein einziger Wunsch: endlich Frieden!
Gegen Abend geht’s zurück ins Grosslager von Resnik. Jufer trifft sich mit dem Lagerchef. Thema: Ernährungssituation, Einbau von Öfen in den Baracken. Draussen vor einer Baracke will ein verstörter Junge unbedingt zu Wort kommen. Er ist siebzehn Jahre alt und wurde während Stunden von Serben schwer gefoltert. Er erhielt Schläge mit Sandsäcken, wurde nackt ausgezogen, religiös gedemütigt und zum Braten über dem offenen Feuer vorgesehen. Weil sich seine Folterer immer mehr betranken, konnte der Junge in einem unbemerkten Augenblick fliehen. Er schlug sich allein bis nach Kroatien durch. «Hier, schauen Sie meine Verletzungen und schreiben Sie unbedingt die Namen der Folterer auf. Ich kenne sie alle, denn sie stammen aus dem gleichen Dorf», bittet der Junge. Er ist der einzige, in dessen Augen Hass flackert.

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Die Frauen im Flüchtlingslager von Resnik mögen nicht Vergeltung sprechen. «Wir verspüren keinerlei Rachegefühle, denn es ist hier wirklich schon genug Schlimmes geschehen», sagt Rasema, deren Mann vor ihren eigenen Augen erschossen wurde... Eines möchten alle Frauen aus dem Lager lieber heute als morgen: endlich Frieden! «Wenn es sein müsste, würden wir auch barfuss nach Hause zurückkehren und alles wieder neu aufbauen», sagt Rasema. Doch ihre Stimme tönt wenig hoffnungsvoll.

Aktion Hoffnung für Vertriebene
Hilfe im kleinen kann Grosses bewirken. Davon ist der Beobachter überzeugt. Darum startet er zusammen mit der Caritas Schweiz eine Hilfsaktion für Vertriebene in Bosnien und Kroatien. Motto: Ein Hoffnungsstrahl im kalten Flüchtlingswinter.

Beim Augenschein vor Ort zeigte sich klar: Den unschuldigen Bürgerkriegsopfern muss geholfen werden. Der Caritas-Delegierte Armin Jufer ist überzeugt, dass dies mit Paketen wirksam geschehen kann. Der Beobachter hat zwei Musterpakete zusammengestellt. Liebe Leserinnen und Leser, wir bitten Sie, sich an diese Vorschläge zu halten. Vorab dürfen keine Glasflaschen oder verderbliche Waren geschickt werden.

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Der Beobachter errichtet für die Pakete eine spezielle Sammelstelle. Nach dem Einsendeschluss am 31. Januar 1993 werden die Pakete von der Firma Welti Furrer AG nach Zagreb transportiert. Ein Teil der Sendung kommt ins Lager von Resnik. Weitere Pakete gehen an Vertriebene in andern Lagern und an Flüchtlinge, die in bosnischen Dörfern Unterkunft fanden. Die Verteilung wird vom Schweizer Caritas-Delegierten koordiniert und organisiert. «Gerade in den nächsten Wochen sind solche Hilfen bitter nötig, und sie werden auch am Bestimmungsort ankommen», versichert Jufer. Zwei Beobachter-Redaktoren werden den Transport begleiten.

Zum Motto Hoffnungsstrahl: Die Pakete mildern nicht nur die materielle Not der Vertriebenen. Sie sind zugleich auch ein Zeichen der Hoffnung. Sie sollen bedrängten Menschen zeigen, dass andere an sie denken, dass sie mit ihren Sorgen nicht allein sind. Deshalb ist es durchaus sinnvoll, dem Paket einen Brief, einen persönlichen Gruss mit der Adresse der Absenderin oder des Absenders beizulegen.

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Und nun hofft der Beobachter, dass Sie, liebe Leserinnen und Leser, vielleicht auch zusammen mit Ihren Kindern,viele Pakete schnüren. Herzlichen Dank für die Hilfsbereitschaft.