Elektrosmog fällt bei elektromagnetischen Anlagen, also bei Stromleitungen und Transformatoren sowie bei elektrischen Haushalt- und Bürogeräten, als unerwünschtes Nebenprodukt an. Bei Sendeanlagen und Mobiltelefonen dient die Strahlung dagegen als eigentliches Transportmittel für die Informationsübertragung und ist daher technisch gesehen unvermeidlich.

Das Frequenzspektrum der elektromagnetischen Strahlung wird grob unterteilt in ionisierende und nicht ionisierende Strahlung. Ionisierend sind Gamma- und Röntgenstrahlung, nicht ionisierend sind Wärme- und UV-Strahlung, Licht und Elektrosmog.

Die nicht ionisierende Strahlung wird wiederum aufgeteilt in Hochfrequenz- (30 kHz bis 300 GHz) und Niederfrequenz-Strahlung (0 Hz bis 30 kHz). In den Hochfrequenzbereich zwischen 1 MHz und 10 GHz fallen Geräte wie Mobiltelefone und ihre Basisstationen sowie Fernseh- und Rundfunkantennen.