«Sie hauen verdiente Parlamentarier in die Pfanne, weil sie dem Beobachter nicht genehm sind. Man merkt, aus welcher Ecke bei diesem «Beobachter-Profil» der Wind bläst, und wird verstimmt.»

Hans Künzle, Elgg


«Die von Ihnen gekürten «Tops» (Fasel, Hafner, Baumann, Bühlmann, Hess und Leu) sind Jasager, Abzocker, Arbeitsscheue und verkaufen die Schweiz. Die «Flops» (Maurer, Oehrli, Schlüer, Steinegger und Kunz) aber sind Arbeitstiere, Steuerzahler, aufrechte Bürger und bewegen was im Land.»

Karl Wey, Stäfa


«Mit grossem Interesse habe ich diese Auswertung gelesen und mich über das hervorragende Abschneiden der Damenwelt sehr gefreut. Bei Ursula Hafner bin ich aber doch über die angegebene Zahl von 240 Arbeitstagen pro Jahr gestolpert. Wann ist sie denn noch als Lehrerin tätig?»

Ruth Lais, Zofingen


«Die Erhebungen betreffend Sitzungspräsenz, Wortmeldungen, Anzahl Vorstösse, Themenspektrum, Kommissionen und Bekanntheit sind sicher aussagekräftig. Ihr «Beobachter-Profil» hingegen ist absolut unseriös.»

Marcel Lehmann, Bülach


«Ich bin Ihnen dankbar, dass Sie so viele unschöne Dinge aufdecken, nur sollten Sie sich nicht auch in die Politik einmischen.»

Heinrich Weber, Meilen


«Mit Befriedigung stellen wir fest, dass auch Beobachter-Redaktoren zum «Amtlichen Bulletin» greifen und sei es auch nur, um dieses statistisch auszuwerten. Bequemer liesse sich dies mit den elektronischen Versionen erledigen, die als CD-ROM-Ausgaben abonniert werden können. Damit kann der gesamte Text seit 1995 auf einen Schlag durchsucht werden. Während der Session ist der Zugriff über www.parlament.ch möglich. »

François Comment, Chefredaktor des «Amtlichen Bulletins der Bundesversammlung», Bern

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«Im Editorial steht: Der Beobachter ist nie unparteiisch. Wie wahr! Von den acht Vorlagen des «Beobachter-Profils» sind sechs linksstehend. Logisch, dass kein heimattreuer Parlamentarier eine gute Benotung erzielt.»

Dieter Fritzius, SD-Nationalratskandidat, Trimbach


«Ihr Parlamentarier-Test ist, statistisch betrachtet, lobens- und beachtenswert. Mit den Noten Ihres «Beobachter-Profils» tue ich mich hingegen schwer, zumal mir die zugrunde liegenden Kriterien nicht bekannt sind. Die Gewichtung für die Gesamtnote scheint mir zu gross.»

Arnold J. Scherer, St. Gallen


«Was sich der Beobachter hier leistet, ist nicht akzeptabel. Nach diesem Bericht sind die SP und die Grünen hervorragende Parlamentarier, alle übrigen nur genügend bis ungenügend. Nur der CVP werden wohl aus wahltaktischen Uberlegungen noch einige Streicheleinheiten verabreicht. Diese primitive Abqualifikation der immerhin von der Volksmehrheit gewählten bürgerlichen Parlamentarier ist Wahlpropaganda auf unterstem Niveau und qualifiziert die extrem linkslastige Objektivität Ihrer Redaktion.»

Armin Städeli, Männedorf

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«Mit Ihrer Publikation zeigen Sie klar und deutlich Ihr dunkelrotes Gesicht.»

Paul Probst, Aarau


«Die messbaren und daher objektiven Kriterien sind aussagekräftig und lassen gewisse Politikergrössen in einem doch erheblich anderen Licht erscheinen. Doch das «Beobachter-Profil», das volle 40 Prozent der gesamten Beurteilung ausmacht, bewirkt, dass nur ein «guter» Parlamentarier ist, wer dieselbe Meinung hat. Andersdenkende dagegen sind fast zwingend ungenügend.»

Peter E. Klauser, Meilen


«Es ist erschütternd, dass Christoph Blocher (72 Absenzen), Walter Frey (31), Albert Rychen (28) und Hans Fehr (23) es auf insgesamt 154 Absenzen bringen. Das ist fast so viel wie die Absenzen aller SP-Abgeordneten zusammen (187). Es ist an der Zeit, dass die Medien ab einer gewissen Absenzenquote auch die Medienpräsenz streichen.»

Michael Palomino, Zürich

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«Der Beobachter macht den gleichen Fehler wie Bundesrat und viele Politiker: Sie vergessen oft, das Volk zu fragen. Wenn Sie die Meinungen der Stimmberechtigten eingeholt hätten, wären die SVP-Politiker nicht so schlecht weggekommen.»

Walter Badertscher, Frauenfeld


«Gratulation und Dank für die aufschlussreiche Benotung unserer Bundesparlamentarier. Diese Information ist für die Auswahl auf dem Wahlzettel nützlich. Mir fehlt noch ein weiteres Kriterium die Steuermoral. Hier könnten Sie Ihre Leser ebenfalls mit relevanten Informationen versorgen.»

Erhard Winkler, Thörishaus


«Die konsequenten Jasager können triumphieren, während jene, die zu politischen Tagesmeinungen teils kritisch oder ablehnend eingestellt sind, das Nachsehen haben. »

Karl Frey, Olten


«Es liegt auf der Hand, dass aktive Unternehmer mehr Absenzen haben und keine Vielredner, sondern Zuhörer sind. Aber wenn diese Leute wie etwa Christoph Blocher etwas sagen, dann hat es Hand und Fuss und ist nicht blosses Gerede.»

Walter Gurtner, Däniken

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«Diese Recherche ist sehr gut gemacht, präzise belegt und ohne den Versuch der direkten Beeinflussung. Schade, dass nur die Deutschschweizer unter die Lupe kamen.»

Maurus A. Godenzi, Niederhasli


«Die politische Haltung kann doch nicht massgeblich für die «Tauglichkeit» eines Nationalrats sein. Denn das hiesse, dass eine Partei tauglicher wäre als die andere.»

Heinz Matile, Dornach


«Endlich hat es eine unabhängige Stelle fertig gebracht, die Leistungen und Nichtleistungen unserer Volksvertreter auf eine prägnante, eindrückliche Art aufzuzeigen.»

Hans Bossard, @sgl.ch