So hilft SOS BeobachterEinspruch gegen Ungerechtigkeit

Kein Geld für den Anwalt? Die Stiftung SOS Beobachter greift bedürfigen Rechtssuchenden unter die Arme. Bild: Thinkstock Kollektion

Sozialhilfebezüger kommen nicht immer zu ihrem Recht: Nicht selten sprengen nur schon die Anwaltskosten ihr Budget. SOS Beobachter hilft einfach und unkompliziert.

von Walter Noser

Ob Adrian Meier* wegen Unfall oder wegen Krankheit arbeitsunfähig ist, ist juristisch in Abklärung. Bis sich die Versicherungen einig sind, ist der ­alleinstehende Meier auf Sozial­hilfe angewiesen – seit über fünf ­Jahren. Dank ihr ist sein Lebensunterhalt gedeckt, Wohnung und Krankenkasse sind finanziert. Ferien oder Erholungsaufenthalte aber werden nur langfristig unterstützten Personen ermöglicht, die nachKräften erwerbstätig sind, Betreuungsaufgaben wahrnehmen oder vergleichbare Eigenleistungen erbringen. Lauter ­Bedingungen, die Meier nicht erfüllt.

Aber er hat gute Nachbarn: Sie luden ihn eine Woche auf die Balearen ein. Die Kosten von 1400 Franken taxiert das Sozialamt als «Zuwendung Dritter» und zieht den Betrag von der monatlichen Hilfe ab. Gegen diese Ungerechtigkeit wehrt sich nun ein Anwalt mit Unterstützung der Stiftung SOS Beobachter.

* Name geändert

Spendenmöglichkeiten

  • Postkonto 80-70-2
  • IBAN CH84 0900 0000 8000 0070 2 (Empfänger: Stiftung SOS Beobachter, 8021 Zürich)


Weitere Informationen über die Stiftung: www.sosbeobachter.ch

Veröffentlicht am 2015 M11 24