Ende Mai hatte der Beobachter zehn besonders mutige Persönlichkeiten für den diesjährigen Prix Courage vorgeschlagen. Die Leserinnen und Leser konnten ihre Favoriten wählen. Tag für Tag trafen mehrere hundert Wahlkarten ein – per Post, per E-Mail. Einige Leser brachten ihre Karten gar persönlich beim Beobachter vorbei. Bis zum Einsendeschluss am 31. Juli hatten insgesamt 12'400 Leserinnen und Leser ihre Wahl getroffen.

Nominiert werden jene fünf Personen, die am meisten Stimmen erhalten haben. Nun sind sämtliche Wahlkarten ausgewertet, alle Stimmen gezählt. In der Endrunde des Prix Courage 99 sind mit dabei:

  • Diego Barberis: Der Automechaniker aus Vira TI rettete zwei Kinder aus einem brennenden Auto. zum Portrait

  • Reto Cantieni: Der Sozialarbeiter aus Bonaduz GR verlor die Stelle, weil er den Datenschutz ernst nahm. zum Portrait

  • Catherine Giauque: Die Expolizistin aus Saint-Blaise NE zeigte der Dorfmafia die Stirn; das kostete sie den Job.
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  • Paul Spirig: Der Reallehrer aus St. Gallen bezahlte das Engagement für seine Schüler mit dem Leben. zum Portrait

  • Werner Zumbrunn: Der Exbeamte aus Muttenz BL kämpfte für Fairness in der Verwaltung – und verlor den Job.
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