«Die Firma wollte wohl ihre Muskeln zeigen. Es passte ihnen nicht, dass ich mich für bessere Arbeitsbedingungen einsetze», sagt Domanska. Zudem sei der Chef wütend gewesen, weil sie die Firma bei ihren Auftritten in den Medien nie positiv erwähnt habe.

Die Gewerkschaft VPOD, bei der Bozena Domanska eine Teilzeitanstellung hat, spricht von einer «missbräuchlichen Kündigung». Morgen Dienstag veranstaltet sie deshalb eine Protestaktion am Sitz der Firma.

Diese ist sich keines Fehlverhaltens bewusst: Domanskas Zuverlässigkeit habe unter den ständigen öffentlichen Auftritten gelitten, sie sei nicht mehr richtig bei der Sache gewesen. Kunden hätten sich beschwert, deshalb habe man sich von Domanska trennen müssen.

Dem widerspricht die Polin. Bei praktisch allen Kunden sei sie sehr beliebt gewesen. Eine Familie protestierte gar gegen die Kündigung. Deshalb kämpft Bozena Domanska weiter: Sie geht juristisch gegen die Entlassung vor, wie «10vor10» meldet.