Der Alltag macht Menschen zu Helden. Etwa Marie-Rose Genoud. Die Ordensfrau hatte in einem zähen Kampf gegen die Ämter dafür gesorgt, dass der Kanton Wallis bei Asylbewerbern keine unrechtmässigen Lohnabzüge mehr vornahm. Dafür erhielt die Ursulinerin 2009 den Jurypreis des Prix Courage.

Doch man braucht nicht Nonne zu sein, um Prix-Courage-Kandidat zu werden. Da ist etwa Beat Büschi, Finanz­inspektor in Bern, der gegen grosse Widerstände Missstände im Berner Sozialamt aufdeckte.

Oder die gebürtige Tunesierin Saïda Keller-Messahli, die wegen ihres Kampfes für einen fortschrittlichen Islam sogar Morddrohungen erhielt, sich aber dennoch nicht abschrecken liess.

Drei Beispiele von gewöhnlichen und zugleich sehr besonderen Menschen, die der Beobachter seit 1997 seiner Leserschaft vorstellt. Auch dieses Jahr hoffen wir auf möglichst viele Vorschläge aus dem Leserkreis. Denn der Publikumspreis des Prix Courage ist die Auszeichnung, die von Beobachter-Lesern verliehen wird.

Saïda Keller-Messahli macht sich stark für einen fortschrittlichen Islam.

Quelle: Beobachter Archiv

Margrit Kessler setzt sich seit Jahrzehnten für die Rechte der Patienten ein.

Quelle: Beobachter Archiv
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Beat Büschi wies auf Missstände im Stadtberner Sozialamt hin.

Quelle: Beobachter Archiv

Zarina Bried kämpfte öffentlich für bessere Arbeitsbedingungen für Putzfrauen.

Quelle: Beobachter Archiv

Melden Sie uns mutige Menschen!

Die Schweiz braucht mutige Menschen, die unerschrocken für eine Idee kämpfen. Seit 1997 verleiht der Beobachter den Prix Courage, den Preis für ausserordentliche Taten. Kennen Sie Personen, die sich in einer ­schwierigen Lage beherzt für andere eingesetzt haben?

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Einsendeschluss: 31. Mai 2013