Immer wieder haben die Leserinnen und Leser des Beobachters in den vergangenen Jahren junge Menschen für den Prix Courage vorgeschlagen. Manche schafften es bis zur Nomina­tion. Shqiprim Ol­luri, 16, Dines Dzaferi, 16, und Ramon Amrhein, 17, erhielten sogar den Preis. Die drei jungen Männer hatten im August 2011 bei Diessenhofen TG einen Familienvater aus dem Rhein gezogen und ihn vor dem sicheren Tod bewahrt. Und Preisträger Marc Hofmann, 24, hatte zwei Jahre zuvor in ­Basel ein Paar vor einer jugendlichen Schlägerbande gerettet und war dabei selber spitalreif geprügelt worden.

Für Leute bis zu 16 Jahren

Der Beobachter will in Zukunft engagierte, selbstlose und mutige Taten von jungen Menschen noch stärker würdigen – wir erhoffen uns dadurch eine Vorbildwirkung für andere Kinder und Jugendliche. Zum ersten Mal verleihen wir deshalb dieses Jahr den Prix Courage Next Generation. Ausgezeichnet werden sollen damit Kinder und Jugendliche bis zu 16 Jahren, die – nach Massgabe ihrer jungen Kräfte – besondere Zivilcourage gezeigt haben.

Natürlich sind die Ansprüche dabei etwas tiefer als beim «richtigen» Prix Courage. Wir denken zum Beispiel an Schüler, die sich für Mobbingopfer eingesetzt oder in brenzligen Situationen einen kühlen Kopf bewahrt haben. ­Dotiert ist der Prix Courage Next Generation mit 3000 Franken.

Der bislang ausgerichtete Publikumspreis und der Jurypreis des tradi­tionellen Prix Courage werden zu einer einzigen Auszeichnung zusammen­gefasst. Der Prix Courage ist mit 15'000 Franken dotiert.

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Jetzt sind Sie gefragt

Die Schweiz braucht mutige Menschen, die unerschrocken für eine Idee kämpfen. Seit 1997 verleiht der Beobachter den Prix Courage, den Preis für ausserordent­liche Taten – neu auch für besonders mutige Personen bis zu 16 Jahren.

Kennen Sie Menschen, die sich in einer schwierigen Lage beherzt für andere ­eingesetzt haben? Senden Sie uns Ihre Vorschläge:

Redaktion Beobachter
Kandidaten Prix Courage
Postfach
8021 Zürich

kandidaten@beobachter.ch

Einsendeschluss: 16. Juni 2014