Zur Person: Marc Sway ist ein erfolgreicher Schweizer Pop-Musiker. Seit seinem Debütalbum «Marc's Way» aus dem Jahr 2003 gehört der 36-Jährige zu den bekanntesten Musikern der Schweiz.

Beobachter: Was fällt Ihnen ein, wenn Sie das Wort Zivilcourage hören?
Marc Sway: Mit offenen Augen durchs Leben gehen. Sich interessieren für die Mitmenschen, für Menschen oder eine Sache einstehen. 

Beobachter: Was ist für Sie ein Paradebeispiel für Zivilcourage?
Sway: Einstehen für jemanden, der in Not gerät. Auch wenn man ihn nicht kennt. 

Beobachter: Waren Sie selber schon einmal selbstlos mutig, oder wären Sie es gerne gewesen?
Sway: Ich habe selber keine grossen Heldentaten vollbracht, aber schon mal eine schluchzende Frau gefragt, wie ich ihr helfen kann.

Beobachter: Wo würde es Ihrer Meinung nach mehr Zivilcourage brauchen?
Sway: Im täglichen Leben! Augen auf! Es gibt immer wieder Situationen, in denen Einsatz gefragt ist.

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Beobachter: Weshalb ist es manchmal so schwierig, Zivilcourage zu zeigen?
Sway: Es gibt Situationen, bei denen der Respekt oder sogar die Angst zu gross ist, um einzugreifen. Da kann der Schuss auch mal nach hinten losgehen. Aber ein Telefon ist (fast) immer dabei, um Hilfe anzufordern!

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