Thomas: Die Vorsorgeplanung hat es in sich. Aber gut, haben wir uns heute mal beraten lassen. Die zwei Stunden waren gut investiert. Jetzt gilt es die Details zu definieren und zu entscheiden. Bei all den Möglichkeiten und Szenarien für unsere Pensionierung muss ich mich erst mal setzen und nachdenken.

 

Sandra: Stimmt. Ich bin vor allem aber auch froh, haben wir beide ein solides Pensionskassenguthaben. Und mit einem Einkauf könnten wir das sogar noch ausbauen.

 

Thomas: Ja, das stimmt: Das Guthaben aus deiner 2. Säule ist eine grosse Stütze. Nach den Kids wieder voll ins Berufsleben einzusteigen, war die richtige Entscheidung. Mit der Auszahlung können wir uns nach der Pensionierung ein paar schöne Sachen leisten. Reisen zum Beispiel, oder den Küchenumbau hier im Haus.

 

Sandra: Moment, wer sagt, dass wir mein Altersguthaben als Kapital und nicht als Rente beziehen? Und apropos Küche: Ich fand den Hinweis der Beraterin noch spannend, diese mit einem Vorbezug aus der Pensionskasse bereits jetzt anzugehen. Offenbar hätte das ja auch steuerliche Vorteile.

 

Thomas: Ja, genau. Die Steuern, darauf wollte ich hinaus. Auf die Rente aus der Pensionskasse müssen wir jedes Jahr die volle Einkommenssteuer zahlen. Zudem warnen die Ökonomen doch vor der Geldentwertung, dann reicht die Rente plötzlich weniger weit. Also, von meinem Geld bei der Pensionskasse will ich mir einen Teil als Kapital auszahlen lassen und es dann investieren.

 

Sandra: Aber hast du unsere zukünftigen Fixkosten im Blick? Wir brauchen rund 120 000 Franken im Jahr. Und auf unserem Haus haben wir noch eine Hypothek von 600 000 Franken. Das sollten wir schon im Auge behalten.

 

Thomas: Ja eben, darum will ich ja eine Auszahlung: um mit dir zu reisen, wie früher. Heute darf es natürlich etwas komfortabler sein. Aber mein Punkt ist: Auf die Rente bezahlen wir jährlich Steuern. Die einmalige Steuer auf den Kapitalbezug ist reduziert.

 

Sandra: Laut der Beratung kann ja auch ein guter Mix aus Rente und Kapitalbezug sinnvoll sein. Wenn wir zudem unsere Kapital- und Säule-3a-Bezüge über mehrere Jahre staffeln, dann können wir nochmals Steuern sparen.

 

Thomas: Okay, dann lassen wir uns von unserer Beraterin den massgeschneiderten Vorschlag konkret ausarbeiten. Damit sollten wir ja auch die laufenden Ausgaben problemlos abdecken können.

 

Sandra: Genau, die Vorsorgeexpertin hat uns heute die Szenarien schön aufgezählt. Lassen wir das Haus und die Ferienwohnung einmal beiseite, haben wir beide Renten aus AHV und Pensionskasse, zudem mehrere Konten unserer Säule 3a, Anlagen in Wertschriften sowie die Lebensversicherung.

 

Thomas: Und die Kapitalauszahlung?


Sandra: Die integrieren wir in die Mischlösung aus Rente und Kapitalbezug. Mit der Rente zahlen wir die monatlichen Rechnungen. Mit der Kapitalauszahlung ergänzen wir unser bestehendes, massgeschneidertes Vermögenskonzept. Damit stellen wir sicher, dass wir zu Lebzeiten immer genug haben, auch wenn wir wieder mehr reisen möchten oder mehr Ausgaben für die Gesundheit anfallen.

 

Thomas: Gesundheitskosten, guter Punkt. Mich hat überhaupt überrascht, dass die Ausgaben nach der Pensionierung gar nicht so signifikant sinken, wie man denkt. 

 

Sandra: Gerade deshalb ist eine gute Planung ja so wichtig. Und es bleibt voraussichtlich sogar noch etwas, das wir mit langfristigem Anlagehorizont investieren können. Das macht dann Severin oder Valérie Freude, wenn wir einmal nicht mehr da sind.

 

Thomas: Aber Severin hat ein Nationalfonds-Stipendium für sein Postdoc in Climate Change gekriegt. Und Valérie segelt als Kommunikationsleiterin doch grad gut im Karrierewind.

 

Sandra: Hast du etwa schon vergessen, dass du in einem halben Jahr Grosspapi wirst? Dein Enkelkind will vielleicht auch mal an einer renommierten Uni studieren oder ein Unternehmen gründen. Dafür lege ich gerne etwas zur Seite.

 

Thomas: Ha, wieder ein Argument für den Kapitalbezug: Im Todesfall haben unsere Nachkommen oder Erben Zugriff darauf, auf die Rente nicht. Aber okay, das lässt sich wohl in unseren Renten/Kapitalbezug-Mix einbauen ... Unglaublich, wie die Zeit vergeht. Manchmal habe ich richtig Angst, dass uns nicht genug Zeit übrig bleibt.

 

Sandra: Du kannst ja immer noch vorzeitig aufhören zu arbeiten.

 

Thomas: Vorzeitige Pensionierung? Nein, danke! Dafür bin ich noch zu motiviert, die strategische Neuausrichtung meiner Abteilung umzusetzen. Zudem will ich bei meiner AHV keine Einbussen haben. Und in der Pensionskasse werden in den letzten zehn Jahren die höchsten Beiträge bezahlt.

 

Sandra: Du musst ja nicht ganz aufhören. Aber mit einer Teilpensionierung könntest du immer noch die AHV-Maximalrente erreichen, da du weiterhin Beiträge einzahlst, das hat die Beraterin doch heute so erwähnt.

 

Thomas: Hast ja recht, ein Teilzeitmodell wäre denkbar. Dann bin ich auch nicht von einem Tag auf den anderen weg vom Arbeitsleben. Ich muss unbedingt mal im Reglement meiner Pensionskasse nachlesen, welche Möglichkeiten ich für eine gestaffelte Auszahlung hätte.

 

Sandra: Genau. Mit all den Informationen gehen wir dann wieder zur Beraterin und setzen den Plan um. Ich freue mich, wenn alles bereit ist und sie sich um die Details kümmert. Dann dürfen wir der Pensionierung entspannt entgegen schauen.
* Namen geändert
 

2 Stunden, gut investiert

Die Pensionierung planen heisst, dass Sie sich über Ihre Bedürfnisse und Ziele im Ruhestand klar werden und daraus den finanziellen Bedarf ableiten. In drei Schritten legen Sie gemeinsam mit den Vorsorgeexpertinnen und -experten die Basis für Ihren sorgenfreien Ruhestand:

  • In einem ersten Schritt geht es darum, Ihre ganz persönlichen Wünsche und finanziellen Ziele für die Zukunft zu verstehen.
  • Anschliessend wird analysiert, wie sich Ihr Einkommen, Ihr Vermögen und Ihre Steuerbelastung langfristig entwickeln und wie sich das auf Ihre Ziele auswirkt.
  • Basierend auf diesen Erkenntnissen entwickelt UBS gemeinsam mit Ihnen eine massgeschneiderte Vorsorgestrategie und einen konkreten Massnahmenplan.
     

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