Haben Sie Erspartes, Geerbtes, oder verdienen Sie regelmässig mehr, als Sie brauchen? Können Sie das Geld mittel- bis langfristig anlegen?



Wenn ja: Wollen Sie sich selber um die Anlage kümmern? Dann informieren Sie sich – zum Beispiel via Internet – über den aktuellen Börsenverlauf, konsultieren Sie Fachzeitungen und entscheiden Sie sich für die Branchen respektive Firmen, in die Sie investieren wollen. Kaufen Sie die Aktien oder Fonds dann via Internet oder über Ihre Bank.



Wenn Sie Ihr Geld verwalten lassen wollen: Uberlegen Sie sich, wie viel Sie riskieren können. Lassen Sie sich von Ihrer Hausbank oder einem anderen Geldinstitut Ihres Vertrauens über die diversen Anlagestrategien beraten. Klären Sie ab, ob sich Ihr Bankberater von sich aus meldet, wenn in Ihrem Portefeuille etwas gekauft oder verkauft werden sollte. Die Beratung ist meist gratis, dafür verdient die Bank an den Transaktionen – also dann, wenn Sie Aktien oder Fondsanteile kaufen oder verkaufen. Fragen Sie nach, wie die ausgewählten Anlagen in den letzten fünf Jahren rentiert haben und wie sie versteuert werden müssen.



Erwarten Sie nicht zu viel. Grundsätzlich gilt: Je höher die angepeilte Rendite, desto grösser das Risiko. Renditeversprechen von über 10 Prozent jährlich sind meist unseriös.



Haben Sie Geduld: Nicht jede Investition macht sich sofort bezahlt. Werden Sie nicht nervös, wenn sich ein Aktienpaket vorübergehend im Minus befindet.



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Mit so genannten Blue Chips – den Aktien von grossen Schweizer Firmen – liegen Sie praktisch nie falsch. Uber die Jahre hinweg liegen diese Titel fast immer im Plus.



Empfehlenswert für Neuanleger, die sich möglichst wenig um ihr Portefeuille kümmern wollen, sind Aktienfonds. Jede Bank hat mehrere im Angebot – je nach Risikobereitschaft und gewünschter Branche.