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Anfallende Menge

Probleme und Gefahren

Richtige Entsorgung

Batterien und Akkus

3700 Tonnen Batterien werden jedes Jahr verkauft, davon werden rund 60 Prozent in einer Schweizer Recyclingfirma verwertet.

Schwermetalle wie Zink, Cadmium oder Blei können beim Verbrennen in einer Kehrichtverbrennungsanlage in die Umwelt entweichen.

Rückgabe bei den Verkaufsstellen oder bei den Sammelstellen der Gemeinden.

Fernseher, Computer, Stereoanlagen

Jährlich fallen rund 110000 Tonnen Elektroschrott von ausgedienten elektrischen und elektronischen Geräten an.

Die komplexen Geräte enthalten viele verwertbare Stoffe (Kupfer oder Eisen) sowie schädliche Schwermetalle (Zink, Cadmium, Blei).

Händler müssen Geräte aus ihrem Sortiment zurücknehmen (zum Teil gegen eine Gebühr). Intakte Geräte gehören auf den Occasionsmarkt.

Kühlgeräte

Verkauft werden pro Jahr rund 240000 Haushalt-Kühlgeräte; die Rücklaufquote ins Recycling beträgt 75 Prozent. Vom Rest werden vermutlich viele exportiert.

Bis 1994 verkaufte Kühlgeräte enthalten Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW), die die Ozonschicht schädigen. Diese Geräte sollten geordnet entsorgt werden.

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Sammelstellen der Gemeinden, private Sammelstellen oder der Fachhandel. Eine Entsorgungsvignette kostet 75 Franken pro Gerät.

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Anfallende Menge

Probleme und Gefahren

Richtige Entsorgung

PET-Flaschen

24000 Tonnen PET werden pro Jahr zu Getränkeflaschen geformt knapp 80 Prozent werden wieder verwertet. Auch Öl, Essig oder Reiniger sind in PET-Flaschen.

Bei der Umweltbilanz «PET kontra Glas» streiten die Experten. Plastikflaschen werden aber häufiger wild entsorgt als Glasflaschen.

Die Entsorgung ist privat organisiert. Die Sammelstellen stehen meistens bei den Verkaufsläden.

Neonröhren

Uber 8 Millionen Leuchtstofflampen gehen pro Jahr über den Ladentisch, davon werden rund 60 Prozent separat entsorgt.

Jede Lampe enthält 10 bis 15 Milligramm schädliches Quecksilber, das beim Verbrennen im Hauskehricht in die Luft geraten kann.

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Sammelstellen der Gemeinden, regionale Sammelstellen für Sonderabfall oder der Fachhandel.

Öl

Separat gesammelt werden rund 10000 Tonnen Speiseöl sowie rund 50000 Tonnen Mineral- und Motorenöl.

Speiseöl im Abwasser kann sich bei tiefen Temperaturen verfestigen und Leitungen verstopfen. Motorenöl enthält diverse Schadstoffe.

Sammelstellen der Gemeinden, regionale Sammelstellen für Sonderabfall oder der Fachhandel.

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Anfallende Menge

Probleme und Gefahren

Richtige Entsorgung

Medikamente, Fieber-

thermometer

Jährlich werden Heilmittel im Wert von 500 Millionen Franken weggeworfen.

Viele Medikamente sind unbedenklich. Hormone und Antibiotika im Wasser haben aber die Fachwelt aufgeschreckt. Viele Thermometer enthalten Quecksilber.

Separatsammlungen in vielen Gemeinden. Sonst: alte Medikamente und Thermometer zurück zum Arzt, Apotheker oder Drogisten.

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Putzmittel, Säuren, Laugen, Gartenchemie

Um die 100000 Tonnen Abfall pro Jahr (vor allem Säuren und Laugen aus der Industrie).

In grösseren Mengen bilden viele dieser Substanzen ein Umweltrisiko (Fischsterben im Wasser, Auslaufgefahr beim Entsorgen im Abfallsack).

Meistens keine Separatsammlungen. Rückgabe an den Fachhandel, an Apotheken oder Entsorgung in Sammelstellen für Sonderabfall.

Alte Farben, Verdünner

Uber die Sonderabfall-Sammelstellen werden jedes Jahr rund 9000 Tonnen Farbabfälle entsorgt.

Im Hauskehricht-Sammelwagen können die Dosen zerquetscht werden. Schädliche Lösungsmittel laufen aus oder entzünden sich.

Meistens keine Separatsammlungen. Rückgabe an den Fachhandel, an Apotheken oder Entsorgung in Sammelstellen für Sonderabfall.

Spraydosen

Spraydosen mit dem Ozonkiller FCKW sind immer weniger im Handel.

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Wenn die Druckbehälter Restgase enthalten, können diese beim Pressvorgang im Kehrichtwagen entweichen und sich entzünden.

Leere Dosen sind je nach Kanton als Hauskehricht erlaubt oder nicht. Sonst in die Sammelstelle für Sondermüll oder zurück in den Laden.

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Richtige Entsorgung