11_00_bp_schiff.jpgZirka 300000 Franken Einnahmenausfälle hatten wir 1999 zu verzeichnen», sagt Stefan Schulthess, Geschäftsführer der Bielersee-Schifffahrtsgesellschaft. Auch auf dem Zürichsee gab es grosse Einbussen. Zur Hochwasserzeit waren die Limmatschifffahrt und die Kursfahrten auf dem See tagelang eingestellt. Dies bedeutete 45 Prozent weniger Passagiere während dieser Zeit.

Die grössten Verluste musste die Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein hinnehmen: 90 000 Fahrgäste weniger als im Vorjahr. «Während 39 Tagen war der Betrieb eingestellt», so erklärt Direktor Konrad Eberle das schlechte Geschäftsjahr.

Rund 12 Millionen Passagiere befördern die schweizerischen Schifffahrtsunternehmungen jährlich. Die meisten sind Tagesausflügler, die aus Vergnügen das Schiff wählen. Unterwegs sind sie aber nur bei schönem Wetter. Gewisse Gesellschaften hatten zeitweise über 20 Prozent weniger Gäste. «Unser Marketingchef ist Petrus», meint Claudia Robustelli, Leiterin Marketing der Zürichsee-Schifffahrtsgesellschaft, lakonisch. «Gegen schlechtes Wetter können wir nichts machen.»

Das ist auch auf dem Vierwaldstättersee so. Zum Glück ist die Saison 2000 mit den schönen Ostertagen bereits gut angelaufen. Betriebschef Hans Zwahlen ist deshalb zuversichtlich: «"Lothar" hat uns nicht geschadet, mal sehen, was sonst noch kommt.»

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