Rumpf-, Bauch-, Rücken-, Gesäss-, hintere Oberschenkel-, seitliche Bein- und die komplette Fussmuskulatur – das Krafttraining ist aus dem Programm für Orientierungsläuferinnen auf dem Niveau einer Simone Niggli-Luder nicht mehr wegzudenken. Lang und intensiv ist ihre Wettkampfsaison von März bis Oktober. Im November wird pausiert. «Es ist sehr wichtig, Körper und Geist auch einmal eine Ruhephase zu geben, denn Leistung erbringen heisst auch, mental fit zu sein», sagt die zehnfache Weltmeisterin. Im Wintertraining lässt sie es moderat angehen.

Aus den harten Sprint- und Intervalltrainings des Sommers werden im Winter tägliche Joggingeinheiten à zwei Stunden – die Ausdauer trainiert sie zusätzlich durch Velofahren und Langlaufen. «Ich geniesse es, auch im Winter draussen zu sein», sagt die 27-Jährige. Wenn das Schweizer Wetter da nicht mitmacht, gibt es immer noch Trainingslager, bevor es Simone Niggli-Luder im Frühjahr dann wieder in die Wälder zieht, wo sie an ihrer Technik feilt.

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