Die Prämien für die Krankenkasse belasten das Budget einer jungen Luzerner Familie schon lange. Aber irgendwie schlug man sich durch.

Um Prämien zu sparen und ein bisschen Geld «spatzig» zu haben, setzte das Ehepaar die Franchisen aufs Maximum. Schliesslich fühlten sich beide kerngesund und waren schon lange nicht mehr beim Arzt gewesen. Es würde schon nichts passieren …

Doch es kam anders: Anfang Jahr wurde die Frau krank und musste sich einer dringenden Operation unterziehen. Zu allem Unglück verlor der Mann im Frühling dann auch noch den Job und musste mehrmals zum Arzt.

Bald war klar: Das Paar konnte sich die hohe Franchise unmöglich leisten. Weil die Krankheit anhält, empfahl das Beratungszentrum des Beobachters, die Franchise im neuen Jahr wieder aufs Minimum zu reduzieren. Die diesjährige Franchise übernimmt die Stiftung SOS Beobachter.