Seit Geburt ist der heute 32-jährige Reto Huber* halbseitig gelähmt. Solange er denken kann, kümmerte sich seine Mutter um ihn – sie kocht, macht die Wäsche, hilft bei den täglichen Besorgungen und beim An- und Ausziehen. «Es ist Zeit, dass ich mich abnable und erwachsen werden kann», sagte Huber seiner Beraterin bei der IV. Diese unterstützte sein Vorhaben – entgegen den Wünschen der Mutter.

Die IV wird Reto Huber jetzt eine behindertengerechte und rollstuhlgängige Wohnung finanzieren – doch was nützt die schönste Wohnung ohne Möbel? Daheim bei der Mutter hatte er bloss ein Spitalbett. Mit seiner bescheidenen Rente kann er sich keine Möbel kaufen. Spendengelder der Stiftung SOS Beobachter ermöglichen nun, dass der junge Mann seine erste Wohnung möblieren kann.

*Name geändert

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