Sabine und Michael Meier* konnten den Verlockungen der ­Konsumkultur nicht ­widerstehen: Sie waren beide kaufsüchtig. Immer ­wieder besorgten sie sich ­unnütze Dinge, die sie sich gar nicht leisten konnten. So wurde auch der Schuldenberg immer grösser, eine Betreibung nach der ­anderen flatterte ins Haus.

Jetzt müssen die Meiers mit dem betreibungsrechtlichen Existenzminimum leben, ihre Löhne werden gepfändet. Damit keine neuen Schulden entstehen, dürfen sie nur noch das kaufen, was ihnen ihre Beiständin erlaubt. Doch jetzt kommt das erste Kind des Paars zur Welt. Damit dieses nicht zu kurz kommt, hilft die Stiftung SOS ­Beobachter – und finanziert die Baby­ausstattung.

* Name geändert

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