Die Suche nach einer Stelle oder einem Ausbildungsplatz auf dem ersten Arbeitsmarkt – also nicht in einer geschützten Werkstatt – gestaltet sich für Frauen und Männer mit einem Handicap nicht immer einfach. «Profil», eine Stiftung der Pro Infirmis Schweiz, bietet ihnen deshalb Unterstützung bei der Suche. Die Kosten für Beratung und Vermittlung können jedoch nicht in allen Fällen vollumfänglich gedeckt werden: Während die IV und andere Sozialversicherungen die Kosten für die Beratung von Betroffenen bei einem Anspruch auf Arbeitsvermittlung gänzlich übernehmen, müssen Menschen mit einem Handicap ohne Anspruch auf Arbeitsvermittlung durch die IV einen Teilbetrag selbst tragen.

SOS Beobachter übernimmt die Kosten 7 Betroffener

Über «Profil» können Menschen mit einer Behinderung zwar an den FLB-Fonds (Finanzielle Leistungen für Behinderte) gelangen, müssen einen Selbstbehalt von zehn Prozent aber dennoch selbst stemmen. Diese rund CHF 700.- stellen eine hohe Investition ohne Garantie auf eine Stelle dar. «Um diese Benachteiligung zu mildern, schafft Profil gemeinsam mit SOS Beobachter einen Fonds, aus dem der Selbstbehalt finanziert werden kann», so Rebecca Rai, Fachberaterin Arbeitsintegration der Stiftung «Profil».

Um den Fonds zu unterstützen, spendet SOS Beobachter CHF 5000.-. Damit kann der Selbstbehalt von sieben Betroffenen gedeckt werden.

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