Wenn ein Kind fremdplatziert wird, ist das für viele Eltern schon schwer genug. Bei ­Andrea Pfister* kam hinzu, dass die regel­mässigen Besuche bei ihrer kleinen Tochter ­gefährdet waren. Pfister leidet an einer ­mittelschweren geistigen Beeinträchtigung, ­daher kam ihre Tochter nach der Geburt in eine Pflegefamilie. Diese wohnt jedoch mehrere Stunden Zugfahrt ­entfernt.

Mit ihrer ­IV-Rente kann Andrea Pfister knapp den ­Lebensunterhalt bestreiten, jegliche ­zusätzliche Auslage sprengt ihr Budget. ­Damit sie ihre Tochter dennoch regelmässig besuchen kann, kommt die Stiftung SOS Beobachter für einen Teil ihrer Fahrtkosten auf.

*Name geändert

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