Schon in der Hochzeitsnacht wurde die Ostschweizerin Samira Wipf * von ihrem Mann, einem kriminellen Schweizer, verprügelt. Nach einem halben Jahr und einem Knochenbruch flüchtete sie ins Frauenhaus, das für sie eine günstige Wohnung fand.

Während andere Sozialhilfebehörden im Land rasch und unbürokratisch die Kaution bezahlen und eine Rückerstattung sichern würden, stellen sich St. Galler Beamte in solchen Fällen oft quer. Während sie vom Pult aus einmal mehr die langsamen Mühlen ihrer Bürokratie in Gang setzten, lief Samira Wipf die Zeit davon. Bevor der Vermieter die Wohnung an einen anderen gab, überwies die Stiftung SOS Beobachter das geforderte Depot – zähneknirschend, weil das eigentlich Aufgabe der staatlichen Stellen wäre.

*Name geändert

Spendenmöglichkeiten

  • Postkonto 80-70-2
  • IBAN CH84 0900 0000 8000 0070 2 (Empfänger: Stiftung SOS Beobachter, 8021 Zürich)


Weitere Informationen über die Stiftung: www.sosbeobachter.ch