Jahrelang lebte Helmut Meier* bescheiden von seinem kleinen Einkommen. Damit kam er gerade so über die Runden. Um nicht irgendwann unvorhergesehen mit hohen Kosten konfrontiert zu sein, schloss er bei der Krankenkasse vorsichtshalber die tiefste Franchise ab – die 300 Franken im Jahr, dachte er sich, könnte er im Notfall noch aufbringen. Es war ihm wichtig, nie auf finanzielle Unterstützung angewiesen zu sein.

Doch es kam anders. Wegen einer schweren Erkrankung musste Meier zum Arzt. In der Folge musste er innert kurzer Zeit nicht nur die Franchise tragen, sondern dazu auch noch den maximalen jährlichen Höchstbetrag des Selbstbehaltes. Er wandte sich an die Stiftung SOS Beobachter. Sie übernahm die Kosten und erleichterte Helmut Meier damit wenigstens finanziell die schwierige Zeit ein wenig.


* Name geändert