Das Schicksal meinte es in den letzten Jahren nicht gut mit Daniel Furrer*. Bei einem schweren Autounfall zog er sich massive Rücken- und Kopfverletzungen zu und musste mehrere Operationen und Spitalaufenthalte über sich ergehen lassen. Durch die ständigen körperlichen Strapazen folgten psychische Probleme.

Zu allem Übel wurde ihm im letzten Jahr die IV-Rente gestrichen. Seinen bisherigen Beruf wieder ausüben? Unmöglich. Dafür schmerzte der Rücken zu stark. Doch statt Trübsal zu blasen, packte der 52-Jährige die neue Situation souverän an.

Da er vor langer Zeit als Schneider gearbeitet hat und seine Arme noch gut bewegen kann, würde er gern diese Tätigkeit wiederaufnehmen. Die entsprechenden Maschinen könnte er einem ehemaligen Schneidergeschäft abkaufen und die Kundschaft gleich mitübernehmen. Ein feiner Plan, wie SOS Beobachter findet: Die Stiftung beteiligt sich an den Kosten für die Maschinen.


* Name geändert

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