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SOS BeobachterEin Zeitungsabo gegen das Heimweh

Ein Mann sitzt im Gefängnis. Damit er den Draht zur Aussenwelt nicht ganz verliert, liest er jeden Tag eine Zeitung. Damit er das auch weiterhin kann, springt die Stiftung SOS Beobachter ein.

«Er liest die Zeitung ohne Zweifel jeden Tag», bestätigt der Gefängniswärter.
von aktualisiert am 10. November 2017

Wenn er auf der harten Pritsche liegt, denkt er oft an seine Heimat: Simon Weiss* ist hinter Gittern und hat starkes Heimweh. Um sich auf dem Laufenden zu halten, was in seiner Herkunftsregion läuft, liest der 30-Jährige regelmässig das dortige Lokalblatt. So fühlt er sich seinem vertrauten Umfeld nah.

In den Genuss eines Gratisabos ist Weiss bereits gekommen, und auch sämtliche Angebote für ein vergünstigtes Probeabonnement hat er schon ausgeschöpft. Deshalb hat er bei der Stiftung SOS Beobachter ein Gesuch gestellt und um die Finanzierung eines Jahresabonnements gebeten. 

Ein bescheidener Wunsch mit grossem Effekt, finden die Mitarbeitenden der Stiftung. Nach Rücksprache mit einem der Gefängniswärter steht fest, dass Weiss die Zeitung ohne Zweifel jeden Tag liest. Darum entscheidet die Stiftung, ihm ein Jahresabonnement zu finanzieren.

Ein Draht zur Aussenwelt, bis er in einem Jahr entlassen wird.


*Name geändert

Ihre Spende hilft uns, Menschen in Not zu helfen.

Walter Noser

Stiftung SOS Beobachter

Walter Noser, Geschäftsführer SOS Beobachter