Stapelt man sie aufeinander, messen sie 22,5 Zentimeter; ein Mäppli allein indes ist kaum ein Millimeter dünn. Um so gewichtiger ist der Inhalt der rund 250 Hilfsgesuche, die sich gegenwärtig auf den Pulten der Stiftung SOS Beobachter türmen. Denn die menschlichen Schicksale wie zum Beispiel jenes des kleinen Josua Brühwiler (Bild), die hinter jeder Bitte um Unterstützung stehen, wiegen jedes für sich um ein Vielfaches schwerer als ein Blatt Papier.

Jeder Arbeitstag bringt neue Post, keine Frage: Barbara Steiner und Elisabeth Schwarz, die beiden «guten Feen» der Stiftung SOS Beobachter, haben alle Hände voll zu tun. «Der Andrang ist gross – haben Sie Geduld mit uns», lautet denn auch die Bitte des SOS-Beobachter-Teams. Jeder Schreibende wird jedoch eine Antwort erhalten.

Nicht nur die Zahl der Hilfsgesuche hat angezogen. Das «Portemonnaie» der Stiftung freut sich ebenfalls über Zuwachs. Gegenwärtig sind es 1,8 Millionen Franken, die seit dem Start unserer Weihnachtsaktion Mitte November auf dem Stiftungskonto eingegangen sind. Dank all diesen grossen und kleinen Spenden dürfen nicht wenige der wartenden Hilfssuchenden mit einem positiven Bescheid rechnen.

Damit SOS Beobachter das eben begonnene Jahr jedoch mit schwarzen Zahlen über die Runden bringen kann, ist die Stiftung laufend auf Zuwendungen angewiesen. Deshalb gilt: Jeder Betrag ist weiterhin willkommen. Vielen Dank!