Erfreuliche Bilanz: Auch im letzten Geschäftsjahr konnte SOS Beobachter über 2500 Hilfsgesuchen entsprechen. Damit hat die Stiftung umgerechnet fast drei Millionen Franken an unterstützungsbedürftige Menschen in der Schweiz verteilt. Umgekehrt half die Beobachter-Leserschaft der Stiftung mit Zuwendungen von über 2,7 Millionen Franken.

Leider wird es jedoch auch nächstes Jahr so sein, dass die armutsgefährdete Bevölkerung in der Schweiz auf Unterstützung angewiesen ist. Die Löhne einer immer grösseren Anzahl von Arbeitnehmenden sind nach wie vor zu tief. Das Geld reicht knapp für das Nötigste; unvorhergesehene Ausgaben lassen das Budget augenblicklich aus dem Ruder laufen. Die Anhebung der Krankenkassenprämien für 2002 um durchschnittlich 15 Prozent bringt das Fass zum Überlaufen. «Ich kann das einfach nicht mehr bezahlen», sagte zum Beispiel jüngst ein Familienvater an der Beratungs-hotline des Beobachters.

Dass sich diese unbefriedigende Situation in nächster Zeit entscheidend ändern wird, ist nicht zu erwarten. Viele Arbeitnehmende werden auch nach der diesjährigen Lohnrunde nahe am Existenzminimum leben. Aufgrund der gegenwärtig eher abflauenden Konjunktur bleiben wirkungsvolle Verbesserungen in der Familienpolitik weiterhin Zukunftsmusik.

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Die Arbeit einer Stiftung wie SOS Beobachter ist deshalb nötiger denn je. Um wirkungsvoll helfen zu können, brauchen wir aber erneut Ihre Unterstützung, liebe Leserinnen und Leser. Helfen Sie mit, dass SOS Beobachter bedürftigen Menschen finanziell unter die Arme greifen kann. Jeder einzelne gespendete Franken kommt ohne Abzüge hier in der Schweiz einem Kind, einer Familie oder einer Einzelperson in schwierigen Lebensumständen zugute. Das ist möglich, weil der Beobachter die administrativen Kosten der Stiftung in der Höhe von 250'000 Franken selber trägt.

Herzlichen Dank!