So hilft SOS BeobachterEin Computer fürs Gymnasium

Soll ein Schüler im Gymnasium nur deswegen scheitern, weil sich seine Eltern keinen Computer leisten können? (Symbolbild) Bild: Thinkstock Kollektion

Die Stiftung SOS Beobachter bezahlt Miro einen Computer – schliesslich soll er nicht für die Verfehlungen seines Vaters büssen.

von Walter Noser

Miros Vater, ein Hilfs­arbeiter mit bescheidenem Lohn, wurde zu einer hohen Geldstrafe verurteilt. Wenn er sie nicht in monatlichen Raten abstottert, muss er ins Gefängnis. Das führt dazu, dass der Familie allein der Nebenverdienst der Mutter bliebe, die abends putzen geht.

Natürlich wäre der Familie am meisten geholfen, wenn jemand auf einen Schlag sämtliche Raten begleichen würde, die noch über zwei Jahre lang ein Loch ins Budget reis­sen werden. Doch mit Spendengeldern können weder Strafen noch Bussen bezahlt werden. Stattdessen finanziert die Stiftung SOS Beobachter dem Sohn Miro einen Computer, den er als Gymnasiast benötigt. Der begabte Schüler soll schliesslich nicht für die Verfehlungen seines Vaters büssen.

Veröffentlicht am 2016 M06 21