Anfang März sind einige Änderungen des Strassenverkehrsgesetzes in Kraft getreten. Schwerpunkt der Revision bildet die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer. So wird die Gurtentragpflicht auf alle Fahrzeuge ausgedehnt, die mit Gurten ausgerüstet sind: Neu müssen auch in Reisecars und Lastwagen Sicherheitsgurten umgeschnallt werden. Bisherige Ausnahmebestimmungen hat der Gesetzgeber teilweise aufgehoben: Auch Handwerker müssen sich nun angurten.

In der Vergangenheit kam es immer wieder zu schweren Unfällen mit Kleinbussen. Der Gesetzgeber hat darauf reagiert: Fahrzeuge mit Längsbänken oder klein dimensionierten Kindersitzen werden seit 1. März nur noch zugelassen, wenn sie mindestens mit Beckengurten versehen sind; ältere Modelle müssen bis 1. Januar 2010 nachgerüstet werden.

Zu den weiteren Änderungen gehört die Helmtragpflicht für Lenker sowie für Mitfahrende von Trikes und Quads. Ausserdem gilt auf Autobahnen und Autostrassen eine Mindestgeschwindigkeit von 80 Kilometern pro Stunde.

Schliesslich soll die Revision dem Vortrittsrecht auf Fussgängerstreifen mehr Durchsetzungskraft verleihen: Nichtgewähren des Vortritts wird neu mit 140 Franken Busse geahndet.

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