Tja, Piero Esteriore, überraschend kam der Brief vom Amt für Administrativmassnahmen nicht. Nachdem Sie mit der Luxuskutsche Ihrer Frau Mama die Tür eines Medienhauses gerammt hatten, wurde Ihr Fahrausweis eingezogen. Damit Sie ihn wieder bekommen, müssen Sie sich verkehrspsychiatrisch begutachten lassen. Doch das bereitet Ihnen keine schlaflosen Nächte. Sie fühlen sich ja «geistig fit und stabil».

Trotzdem dürfte es eine Weile dauern, bis Sie Ihr Billett zurückbekommen. Nun können Sie Ihre Nummernschilder beim Strassenverkehrsamt deponieren. Dann ruht die Versicherung, und auch zu viel bezahlte Verkehrs­abgaben werden zurückerstattet.

Und Vorsicht: Auch für Fussgänger gibt es Verkehrsregeln. Wo zum Beispiel Trottoirs vorhanden sind, müssen Sie diese benutzen - ausser wenn damit ein häufiges Wechseln der Strassenseite verbunden wäre. Müssen Sie trotzdem mal auf der Strasse gehen, gilt der Merksatz «Links gehen, Gefahr sehen». Können Sie weder links noch rechts ausweichen, sollten Sie dort gehen, wo man Sie schneller und besser sieht.

Bei besonderer Gefahr wie engen Strassen, schlechten Sichtverhältnissen oder regem Verkehr müssen Fussgänger hintereinandergehen. Wer Kinderwagen, Rollstühle, Velos oder Mofas schiebt, hat immer in einer Kolonne zu marschieren. Mit diesen Regeln sollen Fussgänger übrigens nicht schikaniert, sondern geschützt werden. Auf den Strassen wimmelt es ja nur so von Autofahrern, die ihren Frust am Gaspedal abreagieren und dabei noch denken, sie hätten sich und ihren Wagen im Griff. Also Obacht!

Beste Grüsse,
Gabriela Baumgartner

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