Nicht tätowieren lassen sollten sich Personen mit Diabetes, Infektionskrankheiten, Bluterkrankungen sowie Leute, deren Gewebe zu Vernarbungen neigt.


Der Preis für ein Tattoo ist von der Grösse, der Feinheit und der Platzierung abhängig. Verlangen Sie einen Kostenvoranschlag. Auf keinen Fall jedoch sollten Sie die Wahl eines Studios allein vom Preis abhängig machen.


Seriöse Tätowierer zeichnen das Motiv in der Regel auf der Haut vor, damit Sie sich ein Bild vom geplanten Werk machen können. Falls Sie sich nicht ganz sicher sind: Gehen Sie mit dem «Provisorium» lieber nochmals nach Hause und überlegen Sie, ob Sie sich damit wirklich wohl fühlen.


Beim Tätowieren dürfen nur Einwegmaterialien zum Einsatz kommen. Zudem muss der Tätowierer sterile Handschuhe tragen, die er jedes Mal wechselt.


Von «Spontantätowierungen» in den Ferien ist abzuraten. Viele Tätowierer in Urlaubsorten arbeiten schlampig sie sehen ja ihre Kunden meist nie wieder.


Henna-Tattoos: Zwar löst Henna nur selten allergische Reaktionen aus. Doch wird in Ferienregionen vielfach mit synthetischen Farbstoffen angereichertes Henna verwendet. Diese können zu schweren allergischen Reaktionen führen.

Entfernen lassen sich Tattoos nur mittels Laserbehandlung. Hier ist zu beachten:

Es gibt keine Garantie für eine vollständige Beseitigung; vor allem farbige Tattoos lassen sich nur schwer entfernen (Gelb ist besonders heikel).


Die Behandlung sollte ein Arzt vornehmen. Fragen Sie nach dessen Erfahrung.


In der Regel sind sieben bis zehn Sitzungen nötig; eine Sitzung kostet mindestens 350 Franken. Die Kosten für eine Laserbehandlung werden nicht von der Krankenkasse bezahlt.