«Es ist auffällig, wie viele Junge diesmal nominiert wurden. Ob sich daraus generell schliessen lässt, dass sie mutiger sind als Ältere, weiss ich nicht. So oder so ist es ein gutes Zeichen für unsere Jugend.»20-06-leutenegger.jpg
Susanne Leutenegger Oberholzer
Nationalrätin SP
«Die Jungen sind unbefangener, spontaner. Vielleicht stehen wir vor einer Trendwende, dass man nicht immer zuerst tausend Fragen stellt, sondern handelt, wenn es darauf ankommt – ich hoffe es.»20-06-fasel.jpg
Hugo Fasel
Nationalrat CSP
«Ich finde es erfreulich, dass für einmal die Jungen im Vordergrund stehen. Das ist ein wichtiges Signal, um zu zeigen, dass Mut zählt und sich mit Mut etwas erreichen lässt.» 20-06-thuer.jpg
Hanspeter Thür
Eidgenössischer Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragter
«Wir glauben nicht, dass die Jungen mutiger sind. Im Gegenteil, viele lassen sich treiben, sind dominiert von Geld und Schulden. Sie verlieren den Mut, den es braucht, um dem Weg zu folgen, den das Herz ihnen zeigt.»20-06-ursus.jpg
Ursus und Nadeschkin
Komiker-Duo
«Junge lassen ihr Handeln nicht zuerst durch sieben Filter laufen. Das ist positiv, auch wenn es die Gefahr birgt, dass aus Mut Übermut wird.» 20-06-schmid.jpg
Walter Schmid
Präsident Schweizerische Konferenz für Sozialhilfe (SKOS)
«Vielleicht sind die heutigen Jungen mutiger, weil sie Eltern haben, die sie darin bestärken, eigenständig zu handeln. Bei unserer Generation hat es immer geheissen: Dräng dich bloss nicht vor.» 20-06-gyr.jpg
Josy Gyr
Nationalrätin SP
«Junge sehen weniger Gefahren als die Älteren, die vielleicht schon unliebsame Erfahrungen gemacht haben. Zu hoffen ist, dass sie sich diese Spontaneität erhalten – und auch, dass sie sich damit nicht selber gefährden.»20-06-baer.jpg
Stephan Baer
Käseproduzent, Geschäftsleiter Baer AG
«Das ist wohl Zufall. Entweder man ist schon als Kind mutig oder man wird es nie. Mut bekommt man in die Wiege gelegt. Wer Mut zum Risiko hat, ist erfolgreich – ich habe als Bauer so die Mister-Schweiz-Wahl gewonnen.»20-06-blumenthal.jpg
Renzo Blumenthal
Ex-Mister-Schweiz
«Vielleicht sind ältere Menschen zufrieden und satt, denken an sich selbst und engagieren sich deshalb nicht mutig. Es geht einem so gut, weshalb also noch für die anderen schauen. Es wäre aber schade, wenn das wirklich so wäre.»20-06-riklin.jpg
Kathy Riklin
Nationalrätin CVP
«Junge sind mutiger und riskieren vielleicht sogar ihr Leben, weil sie die Risiken nicht so gut einschätzen können. Zudem haben sie gegenüber anderen Menschen weniger Verantwortung wahrzunehmen.» 20-06-thurnheer.jpg
Bernard Thurnheer
Moderator beim Schweizer Fernsehen
«Mit einem solchen Preis couragiert man junge Leute weiter. Dann sind sie ein Vorbild für andere Junge. Ganz im Gegensatz zu jenen, die unter einer Mutprobe verstehen, ein Raserrennen zu veranstalten.»20-06-genner.jpg
Ruth Genner
Nationalrätin und Parteipräsidentin Grüne
«Junge kennen die Gefahren nicht, die lauern. Ich sagte gestern zu meiner Tochter: Wenn sie 18 Jahre im Auto der Eltern mitgefahren ist, heisst das nicht, dass sie sich des Risikos bewusst ist.»20-06-baumann.jpg
Gabriella Baumann- von Arx
Autorin
«Junge sind vielleicht impulsiver. Grundsätzlich hat es mit dem Alter etwas zu tun, der Lebenserwartung. Ältere Menschen sind ängstlicher. Junge haben noch Ideale und Vorstellungen, wie sie das Leben gestalten wollen.»20-06-keiser.jpg
Cés Keiser
Kabarettist
«Es geht um die Situation, in der Junge Mut beweisen müssen. Da kann es sein, dass ein Alter gerade dann mutiger ist. Junge muten sich generell mehr zu, nehmen eher Risiken auf sich, Alte sind sich der eigenen Grenzen bewusster.» 20-06-lyssy.jpg
Rolf Lyssy
Regisseur
Anzeige