Im Simplongebiet, dem Goms, den Vispertälern, dem Tessin und dem Misox sowie in Teilen des Berner Oberlandes und in der Gotthardregion müsse mit anhaltenden und intensiven Niederschlägen gerechnet werden, welche einer erheblichen bis grossen Gefahr entsprechen, wie das Bundesamt für Umwelt (Bafu) in einer Mitteilung schreibt. Auf der Alpensüdseite und in Teilen des Wallis habe der Regen bereits eingesetzt. Diese Niederschläge sind gemäss Bafu die Folge eines umfangreichen Tiefdruckgebietes über dem Atlantik. Gleichzeitig seien mit der Föhnlage in den Alpentälern der Alpennordseite Böen von bis zu 90 km/h zu erwarten.

Für die Rhone unterhalb von Brig und den Lago Maggiore wird lediglich mit einem Hochwasserrisiko der Gefahrenstufe 2 gerechnet. In den seitlichen Zuflüssen der Rhone aus den südlichen Walliser Alpen könnten jedoch auch höhere Abflüsse auftreten.

In den von den intensiven Niederschlägen betroffenen Gebieten könne es zudem zu Hangrutschungen kommen. Die Anordnungen der Behörden vor Ort seien in jedem Fall zu beachten.