Wurde Ihr Haus vor über 40 Jahren erbaut und noch nie umfassend renoviert? Dann wohnen Sie – energetisch gesehen – in einem Auslaufmodell. Etwa die Hälfte der Häuser in der Schweiz wurde vor 1970 erbaut. Ihre Bausubstanz ist in der Regel veraltet, und viele sind schlecht isoliert. Das schlägt sich in ihrer Energiebilanz nieder: Rund die Hälfte der hierzulande verbrauchten Energie geht auf das Konto von Heizungen und Warmwasseraufbereitungsanlagen. Das ist viel zu viel. Mit einer energetischen Sanierung lässt sich der Verbrauch markant reduzieren. Das schont die Umwelt und wird angesichts steigender Energiepreise auch im Porte­monnaie spürbar.

Die Zeit ist günstig für umweltschonende ­Sanierungen. Die technologischen Fort­schrit­te der letzten Jahre sind enorm – und selbst grössere Renovationsprojekte sind zahlbar geworden. In diesem Beobachter-Extra zeigen wir Ihnen, wie Sie energetisch am meisten herausholen können – aber auch, welche Kosten auf Sie zukommen und wie Sie diese in den Griff bekommen. Im Schwerpunkt findet sich zudem eine Fülle von Informationen und Tipps, wie man im Haushalt auf einfache Weise Strom spart, ohne auf den ge­wohn­ten Komfort verzichten zu müssen.

Übrigens: Der Einsatz für die Umwelt wird auch vom Staat belohnt. Bis 2019 fördern Bund und Kantone energetische Sanierun­gen mit rund 300 Millionen Franken pro Jahr. Unter www.energiefranken.ch bietet der Beobachter einen Überblick über die Angebote: Postleitzahl eintippen – und Sie erfahren auf einen Klick, mit welchem Zustupf Sie rechnen können. Der Besuch der Website lohnt sich auch für Mieterinnen und Mieter. Denn in verschiedenen Gemeinden wird der Kauf von sparsamen ­Geräten unterstützt. Machen Sie die Probe aufs Exempel: Vielleicht können Sie bei der Anschaffung der neuen Waschmaschine ein paar hundert Franken sparen.

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